Klare Mehrheit für eine Vermögenssteuer – kleine Elite dagegen

In unseren Lehrveranstaltungen fragen wir, nachdem wir die Daten zur sehr ungleichen Vermögensverteilung in Österreich präsentiert haben, was die Studierenden denn so denken: Sind die ÖsterreicherInnen für eine Besteuerung von hohen Vermögen? Meist glauben fast alle, dass es eine Mehrheit gegen Vermögenssteuern gibt. Doch alle Meinungsumfragen zeigen, dass eine satte Mehrheit die Einführung einer Abgabe auf Vermögen befürwortet.

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Vermögenssteuer bringt Milliarden Euro

Eine Vermögenssteuer für die Reichsten bringt mehrere Milliarden Euro, belegt eine neue Berechnung der Johannes-Kepler-Universität Linz. Der Steuerbeitrag der reichsten vier bis sieben Prozent der österreichischen Bevölkerung könnte zur Finanzierung wichtiger öffentlicher Aufgaben wie der Pflege sowie zur weiteren Senkung der Lohnsteuer eingesetzt werden.

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Arbeiten oder Erben – was führt zu Reichtum?

Vor einem Jahr erschien eine Studie des WU-Forschungsinstituts INEQ und der AK Wien, die sich mit den Einflüssen erhaltener Erbschaften auf die Vermögensverteilung beschäftigt. Dabei stellt sich die Frage, ob Vermögen durch erwirtschaftetes Einkommen oder durch Erbschaften aufgebaut wird? Die Studie zeigt, dass Österreich zu jenen Ländern der Eurozone gehört, in denen das Erben einen maßgebenden Einfluss auf die Vermögensbildung nimmt.

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Video: Warum fehlende Vermögenssteuern Ihr Problem sind

Warum es für Sie ein Problem ist, wenn es keine Vermögenssteuern gibt. Unser neues Video zeigt es Ihnen in nur 60 Sekunden. Sehen sie selbst:

Umschichtung der Steuerleistung statt Senkung der Abgabenquote

Wieder einmal ist die österreichische Innenpolitik geprägt durch Angriffe auf den Sozialstaat, kanalisiert über die vorgeschobene Problematisierung einer vermeintlich zu hohen Steuer- und Abgabenquote. Senkungen von mehreren Prozentpunkten werden dabei genannt. Dies käme einem massiven Eingriff in die soziale Sicherung breiter Bevölkerungsschichten gleich. Zuletzt ging es um Kürzungen in der Höhe von 12 bis 14 Milliarden Euro. Eine derartige Absenkung lässt sich nicht über eine „Verwaltungsreform“ ohne Leistungskürzungen lukrieren und auch nicht durch die Streichung „fehlgeleiteter Sozialleistungen“, die angeblich das Budget belasten. Es ist also klar, worum es gehen soll: die weitere Demontage des Wohlfahrtsstaates.

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Steuerlandschaft Österreich: Land der Berge – Land der Täler

Nicht erst seit dem Einsetzen einer Steuerreformkommission ist eine Steuerstrukturreform in aller Munde. Es handelt sich hierbei vielmehr um ein wirtschafts- und gesellschafspolitisches Dauerthema bei dem die Effizienz des Systems und Gerechtigkeitsfragen im Mittelpunkt stehen. Steuereinnahmen sind für den Staat ein unabdingbares Mittel um seinen Aufgaben nachkommen zu können. Die Diskussion rund um eine Reform sollte sich deshalb nicht um ein Mehr oder Weniger an Steuern drehen, sondern das Ziel verfolgen, eine gerechtere Verteilung der Steuerlast zu erreichen. In Österreich besteht eine klare Schieflage: Im internationalen Vergleich zeigt sich das Arbeit in Österreich überdurchschnittlich hoch besteuert, während von Vermögen weit unterdurchschnittliche Beiträge geleistet werden.

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