Die Mobilität von Jugendlichen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland

„Mein Auto ist mein Heiligtum“. Diese klare Aussage eines Lehrlings steht für große Herausforderungen in der Planung und Etablierung einer nachhaltigen Mobilität. Schon jetzt sind junge Erwachsene, trotz Vorliebe zum eigenen Pkw, „erzwungenermaßen“ sehr oft NutzerInnen des öffentlichen Verkehrs und sollten – im Sinne eines klimafreundlichen und ressourcenschonenden Unterwegs-Seins – diesen auch in Zukunft in Anspruch nehmen. EntscheidungsträgerInnen aus unterschiedlichen Ebenen müssen vermehrt auf diese Zielgruppe und ihre Bedürfnisse bei der Mobilität eingehen.

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Radwege in Wien – alles paletti?

Es braucht bessere Bedingungen fürs Radfahren, davon profitiert die ganze Stadt! Von baulich getrennten Radwegen bis Fahrradstraßen gibt es noch einigen Nachholbedarf.

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Die S-Bahn in Wien kann mehr!

Das rasante Bevölkerungswachstum in Wien und in der gesamten Ostregion verursacht enorme kommunalpolitische Herausforderungen – das gilt besonders für den Öffentlichen Verkehr. Vor diesem Hintergrund und in Zeiten angespannter Budgets sind nachhaltige Lösungen gefragt. Das Wiener S-Bahnnetz spielt dabei eine wichtige Rolle. Im Vergleich zum teuren U-Bahn-Ausbau bietet die S-Bahn mit ihrer bestehenden Schieneninfrastruktur für die Stadt Wien ein kostengünstiges Potenzial zur Schaffung eines innerstädtischen öffentlichen Verkehrsmittels mit sehr hoher Verkehrswirksamkeit.

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Legale Ausbeutung vor der Haustüre: Rechtlose Verkehrsbeschäftigte

Lange Arbeitszeiten, schlechte Entlohnung, miserable Ruhebedingungen, Stress, Müdigkeit und lange Zeiten fernab der Familie kennzeichnen den Alltag der im Transport Beschäftigten, insbesondere auf der Straße. Dies seit Jahren mit Unterstützung durch die EU-Gesetzgebung. Billiger Verkehr für einen ebensolchen Wirtschaftsstandort kommt vor allem den Beschäftigten teuer zu stehen.

 

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Für faire Bedingungen im Verkehr

Die europäische BürgerInnen-Initiative „Fair Transport Europe“ will durchsetzen, dass auf europäischen Straßen und Schienen sowie in der Luft- und Schifffahrt faire Arbeitsbedingungen herrschen. Damit die Initiative erfolgreich ist und die Europäische Kommission sich mit ihren Forderungen auseinandersetzen muss, braucht es europaweit eine Million Unterschriften und davon rund 14.250 aus Österreich.

Leider sind derzeit in der Verkehrsbranche, egal ob Personen- oder Güterbeförderung, Lohn- und Sozialbetrug an der Tagesordnung. In dieser Hinsicht ist Österreich keine Insel der Seligen, auch wenn der Präsident der Industriellenvereinigung Georg Kapsch Anfang März behauptet hat, dass es innerhalb der EU kein Sozialdumping gibt und die Angst davor „paranoid“ sei.

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Der Verkehrsbereich – Achillesferse von Österreichs Klimaschutzpolitik

Innerhalb von drei Jahrzehnten hat sich Österreich vom Umweltmusterland zum Klimaschutzversager gewandelt. Statt wie vereinbart den CO2-Ausstoß zu senken, ist dieser sogar noch weiter angestiegen. Einen großen Anteil an dieser Entwicklung hat der Verkehrssektor. Das mag überraschend klingen, sehen wir uns doch selbst als fleißige Bahn- und Öffi-FahrerInnen. Eine eingehende Analyse ist also notwendig.

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Für und Wider der Flugticketabgabe

 

Dieser Tage meldete der Flughafen Wien-Schwechat einen neuen Passagierrekord. Der August 2015 war „der stärkste Monat in der Airport-Geschichte„. Dabei war bereits das Jahr 2014 jenes mit den meisten bisher transportieren Fluggästen. Gleichzeitig lobbyiert unter dem Schlagwort Standortsicherung die gesamte Flugbranche derzeit in einer konzertierten Aktion  für die Abschaffung der Flugticketabgabe. Diese wurde 2011 eingeführt und beträgt für Abflüge aus Österreich – je nach Länge der Strecke – sieben, 15 bzw. 35 Euro. Diese Abgabe gibt es sonst nur in Deutschland, wo die Sätze geringfügig höher sind. An diesem „Alleinstellungsmerkmal“ setzt auch die Kritik an.

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Damit Wien nicht unter die Räder kommt

Wien und sein Umland wachsen. Bis 2030 werden mehr als drei Millionen Menschen in der Ostregion leben. Das Bevölkerungswachstum findet vor allem am Stadtrand und in den Wiener Umlandgemeinden statt. Der dadurch verursachte Verkehr und seine Bewältigung sind eine große Herausforderung in der Ostregion. Nicht nur mehr Wege, sondern bisweilen auch größere Distanzen werden von einer stetig steigenden Anzahl von Personen zurückgelegt: ob mit Auto, Zug, S-Bahn, Bus, Fahrrad oder zu Fuß. Vom Wohn- zum Arbeitsort, zum Einkaufen oder in der Freizeit – oft queren diese Wege auch die Bundesländergrenze.

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Flächendeckende Lkw-Maut: Plädoyer für mehr Kostenfairness

Die Straßen abseits der Autobahn sind alt und baufällig. Daher werden künftig mindestens 600 Mio. Euro pro Jahr für die Sanierung von Landes- und Gemeindestraßen sowie Brücken notwendig. Wer soll das bezahlen? Die Allgemeinheit oder der Lkw als Hauptschädiger?

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Pendeln ist kein Selbstzweck – unterschiedliche Massnahmen für unterschiedliche Räume

Die Zahl der PendlerInnen wächst stärker als die der Arbeitsplätze. Nicht immer ist das Pendeln selbst gewählt, sondern ein Zeichen unserer Lebensumstände. Maßnahmen der Förderung werden heiß diskutiert und in Frage gestellt. Wann brauchen wir keine finanzielle Förderung für die PendlerInnen mehr?

 

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