Wie profitieren Frauen vom Digitalen Wandel

Sind Frauen anders vom Digitalen Wandel betroffen als Männer? Dazu beantwortet der Beitrag fünf Fragen: Finden die Interessen von Frauen im Digitalen Umbruch Gehör? Was bedeutet Digitalisierung für die Arbeitsplätze von Frauen und was für die Verteilung zwischen den Geschlechtern? Werden Buben und Mädchen gleich gut auf die neuen Anforderungen vorbereitet?  Bringt die Digitalisierung Vorteile für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie?

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Familienpolitik mit Handbremse

Die österreichische Familienpolitik ist bisweilen seltsam unentschlossen. Ob Betreuung von Kinder oder auch pflegebedürftigen Erwachsenen eine private oder staatliche Aufgabe ist, da scheint sich der österreichische Staat nicht ganz entscheiden zu können. Zwar gab es in den letzten Jahren einige wichtige Schritte in Richtung Modernisierung – aber das Tempo entspricht einer Fahrt mit angezogener Handbremse.

 

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Berufsbegleitendes Fachhochschul-Studium in Österreich – Eine kritische Analyse einer Erfolgsgeschichte

Mit der Etablierung der ersten Fachhochschulen im Jahr 1994 in Österreich wurde der Zugang für berufstätige Menschen zu Ausbildungen im tertiären Bereich erleichtert bzw. erweitert. Die Angebote an speziell auf diese Zielgruppe zugeschnittenen Studiengängen, welche ein Studium neben einer Vollzeitbeschäftigung erlauben, wurden sukzessiv ausgebaut. So erfreulich diese Entwicklung in quantitativer Hinsicht zu beurteilen ist, so muss auch genauer hinterfragt werden, ob die aktuellen Rahmenbedingungen für die Studierenden immer optimal gegeben sind oder ob etwas geändert werden sollte.

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Erwerbsarbeitslosigkeit und Frauen: das Geschlecht macht einen Unterschied

Fällt das Wort „Arbeitslosigkeit“, entsteht bei vielen das Bild des arbeitslosen, ehemals vollzeitbeschäftigten Mannes. Dass Erwerbsarbeitslosigkeit aber alle (be)treffen kann – natürlich in unterschiedlicher Härte – wird oft ausgeblendet. Gerade die Diskriminierung von Frauen am Arbeitsmarkt ist vielen nicht bewusst. Um diesen blinden Fleck in der Diskussion um Erwerbsarbeitslosigkeit Rechnung zu tragen, veröffentlicht die Frauenabteilung des AMS jährlich den Gleichstellungsbericht zur arbeitsmarktpolitischen Situation der Frauen, der wichtige Handlungsfelder aufzeigt.

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Vereinbarkeit – (Mehr) Rechte für Mütter und Väter am Arbeitsplatz

Über ein Jahr lang wurde auf Sozialpartnerebene das Vereinbarkeitspaket verhandelt und schließlich im Dezember 2015 vom Nationalrat beschlossen. Das Paket erfüllt eine Reihe von langjährigen Forderungen der ArbeitnehmerInnenseite und trägt in vielen Punkten zu einer gerechteren Arbeitswelt bei. So bekommen etwa freie Dienstnehmerinnen erstmals Mutterschutz; Frauen, die eine Fehlgeburt erleiden, haben vier Wochen danach einen Kündigungs- und Entlassungsschutz und Pflegeeltern erhalten den langersehnten Rechtsanspruch auf Karenz und Elternteilzeit. Diese Änderungen sind mit 1.1.2016 in Kraft getreten.

 

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Unbezahlte Arbeit: Die Zeitspende macht Pause

Im Arbeitsrecht sind Pausen klar geregelt. Aber wer will schon solche Vorschriften für die unbezahlte Arbeit zuhause? Wenn es weder Chef noch Chefin gibt, kann man doch eh Pause machen, wann immer man will. Oder etwa nicht?

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Kinderbetreuung: Hohe Dynamik, große Unterschiede bei Bundesländern

Der ideologische Grabenkampf ist Geschichte: Kinderbetreuung ist mittlerweile stark positiv besetzt. Auch beim Ausbau hat sich im letzten Jahrzehnt viel getan. Aber trotz genereller Verbesserungen bleiben die großen Unterschiede zwischen den Bundesländern bestehen.

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Ein Einkommen, von dem man leben kann

Für einen überwiegenden Teil der erwerbstätigen Menschen ist ein Hauptmotiv, genug Geld zu verdienen um davon leben zu können. Nur wenige sind noch in Ausbildung oder erhalten andere Formen der Unterstützung. Der Einkommensbericht des Rechnungshofs geht in seiner aktuellen Ausgabe unter anderem der Frage nach, wie weit die A-Typisierung von Beschäftigungsverhältnissen in Österreich fortgeschritten ist, und welche Konsequenzen dies auf die Einkommen der Menschen hat.

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Bemerkenswerte Innovation: Die Freizeitoption im Kollektivvertrag

Den Gewerkschaften ist in einer Reihe von Kollektivvertragsvereinbarungen 2013 eine der bemerkenswertesten sozialen Innovationen der letzten Jahre gelungen: Die Lohnerhöhung kann in zusätzliche Freizeit umgewandelt werden. Diese Maßnahme wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern, die Lebenszufriedenheit erhöhen und einen nicht zu unterschätzenden Beitrag für die Sicherung von Beschäftigung leisten.

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