Was macht der 12-Stunden-Tag mit der partnerschaftlichen Teilung von Beruf und Familie?

Der 12-Stunden-Tag könnte einen massiven Rückschritt bringen. Nicht nur im Arbeitszeitrecht an sich, sondern auch in der Gleichstellung. Denn auch wenn noch große Unterschiede bestehen: Die Arbeitszeiten von Frauen und Männern haben sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich angenähert. Der 12-Stunden-Tag könnte diesen Trend verlangsamen oder sogar stoppen. Viele Frauen mit Kindern wären damit gezwungen ihre Arbeitszeit zu reduzieren oder die Erwerbstätigkeit ganz aufzugeben, weil sich sonst die Kinderbetreuung nicht mehr organisieren lässt, zumal die Männer aufgrund der langen Arbeitstage ausfallen. Es stellt sich allerdings die Frage, wie wirtschaftlich es ist, hoch qualifizierte Frauen mit Kindern aus dem Arbeitsmarkt zu drängen.

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Re-Visiting betriebliche Frauenförderung

Ob es darum geht Mädchen für technische Berufe zu begeistern oder zu erfahren, wie es erfolgreiche Top-Managerinnen geschafft haben: Themen rund um Frauenförderung sind in allen Medien vertreten. Die Begründungen für eine spezifische Förderung von Frauen sind neben der Chancengleichheit von Männern und Frauen auch Fachkräftemangel, das steigende Bildungsniveau und die steigende Erwerbstätigkeit von Frauen sowie die positive Auswirkung von weiblichen Mitarbeiterinnen auf den Unternehmenserfolg. Insbesondere in den 80er und 90er Jahren haben Programme zur Frauenförderung einen weiten Anklang gefunden. Aber was bedeutet betriebliche Frauenförderung heute?

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Kinderbetreuungsgeld und Gleichstellung: Aktuelle Befunde und Ausblick auf das Konto

Fördert das Kinderbetreuungsgeld eine partnerschaftliche Arbeitsaufteilung der Eltern? Und wie sind die aktuellen Reformvorschläge des Familienministeriums aus gleichstellungspolitischer Sicht zu bewerten? Diesen Fragen geht dieser Beitrag auf Basis einer Analyse des Kinderbetreuungsgeldes im europäischen Vergleich und der Ergebnissen des AK Wiedereinstiegsmonitoring nach.

 

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Wie gut schneidet das Kinderbetreuungsgeld im internationalen Vergleich ab?

Im Jänner hat das Familienministerium den Entwurf für die Reform des Kinderbetreuungsgeldes vorgelegt. Während das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld unverändert bleibt, sieht der Entwurf die Umwandlung der vier Pauschalvarianten in ein flexibel gestaltbares Kinderbetreuungsgeldkonto vor. Auch eine Art Papamonat und einen Bonus für Eltern, die sich die Karenz annähernd gleich teilen, soll es geben. Ziel ist es zusätzliche Anreize für partnerschaftliche Teilung zu schaffen. Die österreichische Elternkarenzpolitik ist damit wieder im Umbau und Geschlechtergerechtigkeit ganz oben auf der Prioritätenliste. Zeit sich die Frage zu stellen, wie andere Länder ihre Karenzmodelle in Bezug auf partnerschaftliche Arbeitsaufteilung umsetzen und wie sich Österreich hier im internationalen Vergleich einordnet.

 

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Vereinbarkeit – (Mehr) Rechte für Mütter und Väter am Arbeitsplatz

Über ein Jahr lang wurde auf Sozialpartnerebene das Vereinbarkeitspaket verhandelt und schließlich im Dezember 2015 vom Nationalrat beschlossen. Das Paket erfüllt eine Reihe von langjährigen Forderungen der ArbeitnehmerInnenseite und trägt in vielen Punkten zu einer gerechteren Arbeitswelt bei. So bekommen etwa freie Dienstnehmerinnen erstmals Mutterschutz; Frauen, die eine Fehlgeburt erleiden, haben vier Wochen danach einen Kündigungs- und Entlassungsschutz und Pflegeeltern erhalten den langersehnten Rechtsanspruch auf Karenz und Elternteilzeit. Diese Änderungen sind mit 1.1.2016 in Kraft getreten.

 

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Unbezahlte Arbeit: Die Zeitspende macht Pause

Im Arbeitsrecht sind Pausen klar geregelt. Aber wer will schon solche Vorschriften für die unbezahlte Arbeit zuhause? Wenn es weder Chef noch Chefin gibt, kann man doch eh Pause machen, wann immer man will. Oder etwa nicht?

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Faire Verteilung der Arbeitszeit

Zeit ist eine der wichtigsten Ressourcen, die wir Menschen zur Verfügung haben. Neben der Bezahlung sind es daher Fragen der Arbeitszeitgestaltung, die uns im gewerkschaftlichen Alltag am intensivsten beschäftigen. Wir brauchen neue und faire Arbeitszeitmodelle, die den ArbeitnehmerInnen mehr Zeit zum Leben lassen: Zeit für Familienleben, Regeneration, Sport oder Weiterbildung sowie Teilhabe am politischen und kulturellen Leben. Vorbehalte gegenüber Arbeitszeitverkürzung kann man durchaus als „retro“ bezeichnen.

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