Unsichere Jobs beeinflussen Arbeitsqualität und Gesundheit

Die Arbeitswelt ist im Wandel – atypische und unsichere Beschäftigungsformen sind mittlerweile durchaus üblich. Mit derartigen Beschäftigungsverhältnissen geht meist eine große Unsicherheit einher: Wer nicht weiß, ob der befristete Vertrag verlängert wird, fühlt sich oft als Arbeitnehmer/-in zweiter Klasse und kann die persönliche Zukunft kaum planen. Nicht nur die drohende Arbeitslosigkeit, auch die Ungewissheit nach Umstrukturierungsprozessen ist eine große Belastung für die Betroffenen. Die Sorge um den Arbeitsplatz wirkt sich nicht nur negativ auf die Arbeitsqualität aus, sondern führt auch zu erheblichen psychischen und körperlichen Belastungen.

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Verhaltens- und Verhältnisprävention – Die ideologische Dimension betrieblichen Gesundheitsmanagements

Eine steigende Anzahl psychischer Erkrankungen, eine alternde Erwerbsbevölkerung, Fachkräftemangel und das politische Ziel, das tatsächliche Pensionsalter zu erhöhen. All dies sind Gründe, weshalb die Gesundheit der Mitarbeiter/-innen zunehmend in den Fokus betrieblichen Handelns rückt. So verbreitet das Problembewusstsein mittlerweile ist, so unterschiedlich sind die Handlungsansätze die verfolgt werden. Auf betrieblicher Ebene werden unterschiedlichste Maßnahmen gesetzt um die Gesundheit der Beschäftigten zu erhalten und zu fördern. Die Ausgestaltung der jeweiligen Maßnahmen verrät viel darüber, wo Unternehmen die Verantwortung für die Gesundheit des Einzelnen sehen.

 

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Krankenstände konstant niedrig – psychische Leiden nehmen zu!

Schon seit Jahren sind die Krankenstände auf konstant niedrigem Niveau – weniger als zwei Wochen sind Österreichs Arbeitnehmer_innen pro Jahr krank geschrieben. Zwei Entwicklungen fallen bei der Analyse der Krankenstandsdaten auf – zum einen die starke Konzentration der Krankenstände auf wenige Versicherte und der enorme Anstieg der psychischen Erkrankungen um beinahe das Dreifache in den letzten zehn Jahren. Zeit- und Termindruck gelten als Hauptursache für psychische Belastungen. Ein Umdenken ist daher gefragt – Betriebe müssen wirksame Maßnahmen ableiten, die den Druck auf die Beschäftigten stark verringern.

 

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Für eine zeitgemäße Anerkennung von Berufskrankheiten

Die Berufskrankheiten sind im § 177 ASVG geregelt. In Österreich werden Berufskrankheiten üblicherweise nur als solche anerkannt, wenn sie in der Berufskrankheitenliste im 1. Anhang zum ASVG angeführt sind. Derzeit sind 53 Krankheiten in der Liste angeführt. Es handelt sich dabei um Krankheiten, welche auf die Verwendung eines bestimmten Arbeitsstoffes zurückzuführen sind (z.B. Blei, Chrom, Asbest usw.) oder die aufgrund bestimmter Tätigkeiten bzw. Arbeitsabläufe entstehen (z.B. Erkrankungen durch Arbeiten unter Druckluft, Gelenksschäden aufgrund ständiger Erschütterungen usw.). Verbreitete arbeitsbedingte Gesundheitsprobleme wie Muskel-Skelett Erkrankungen oder psychische Krankheiten sucht man in der Liste allerdings vergeblich.

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Neue Arbeitswelt – My office is where I am! oder: Anywhere you are, you have to work

Das „neue Arbeiten“ ist in aller Munde: von Microsoft in einer eigenen Publikation gepriesen, im neuen Microsoft Büro in Wien, zahlreichen Co-working-Spaces und unzähligen Betrieben in Österreich bereits gelebt, von der Politik thematisiert. Doch was bedeutet „neues Arbeiten“ und wird es die Arbeitswelt, wie von den Proponenten behauptet, tatsächlich verbessern?

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