Der digitale Aufsichtsrat und die Rolle der betrieblichen Mitbestimmung

Die Welt ist VUKA: Sie ist volatil, unsicher, komplex und ambivalent. Neue disruptive Geschäftsmodelle à la Uber und Airbnb verändern Branchen und lassen etablierte Organisationen alt aussehen. Im Zuge des Transformationsprozesses ergeben sich auch veränderte Rollen und Anforderungen im Rahmen der Corporate Governance – also der Überwachung und Steuerung – von Unternehmen und in der Folge für die in den Aufsichtsrat entsandten BetriebsrätInnen. Die ArbeitnehmerInnenvertretung hat zum einen zu überwachen, wie der digitale Wandel umgesetzt wird und zum anderen, die aktive Beteiligung der Beschäftigten an der Gestaltung der digitalen Arbeitswelt einzufordern.

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Digitalisierung: So kommen wir als Gesellschaft da durch

Was in der Debatte über neue technische Möglichkeiten oft untergeht: Die Gestaltung der Digitalisierung ist eine hoch politische Frage. Die Interessen von Arbeit und Kapital, von öffentlich und privat, von ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen, von traditioneller Wirtschaft und New Economy prallen aufeinander. Es gilt sie neu auszubalancieren. Das soeben erschienene Buch „Überall ist Zukunft“ liefert Vorschläge, wie wir eine gerechte Gesellschaft in Zeiten der Digitalisierung umsetzen können.

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Qualifizierung und Weiterbildung im Kontext der Digitalisierung

Wie soll Arbeit?“ fragt die aktuell laufende Initiative von Arbeiterkammer und ÖGB. Eine der Kernfragen betrifft dabei das Thema Digitalisierung und wie sich die unter diesem Schlagwort zusammengefassten Entwicklungen auf das (Arbeits-)Leben auswirken werden. Immer wieder wird auf die Bedeutung von Bildung bei diesen Entwicklungen verwiesen. Grundsätzlich gilt: Bildung schafft Möglichkeiten, vor allem erhöht sie die Chance, ein selbstbestimmteres Leben in einer zunehmend digitalisierten (Arbeits-)Welt zu führen. Dieser Beitrag beschreibt die notwendigen politischen Rahmenbedingungen in der Bildungs-, Weiterbildungs- und Arbeitsmarktpolitik, um rasch die richtigen Weichen zu stellen, damit alle Menschen am digitalen Wandel teilhaben und von den Entwicklungen profitieren können.

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Rohstoffpolitik: Mehr Verantwortung in Elektronik-Lieferketten

Smartphones, Tablets, Laptops & Co. haben unser Leben in nur wenigen Jahren rasant verändert. Die fortschreitende „Digitalisierung“ ist in aller Munde. Oft wird aber vergessen, dass eine digitalisierte Wirtschaft und Gesellschaft auch eine „Hardware“ braucht. Hinter glänzenden Bildschirmen, exakten Gehäusekanten und polierten Metallflächen verbergen sich nur allzu oft gravierende Menschenrechtsverletzungen und ökologischer Raubbau. Das NGO-Bündnis „AG Rohstoffe“ zeigt Probleme in den aktuellen Rohstoffpolitiken auf und fordert „sozial-ökologische Upgrades“ in globalen Lieferketten.

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Bildung als Schlüssel für “Industrie 4.0”?

Bildung und der sich verändernde Qualifikationsbedarf sind zentrale Themen in der Digitalisierungsdiskussion, an denen man derzeit nicht vorbeikommt. Und das nicht zu Unrecht: Denn digitale Kompetenzen und Bildung werden  eine wichtige Voraussetzung für die individuellen Teilhabemöglichkeiten von jedem von uns in der Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt sein. Doch damit auch alle gleichberechtigt die für die (Arbeits-)welt von heute und morgen benötigten Fertigkeiten erlangen können, braucht es entsprechende Rahmenbedingungen.

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Mitbestimmung 4.0

Die fortschreitende Digitalisierung – also die ständige, immer kostengünstigere und immer dichtere Kommunikation von Daten – hat unsere Arbeit und die Art, wie wir konsumieren, bereits stark verändert. Unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ bereiten sich Regierungen und Unternehmen auf zukünftige Geschäftsmodelle vor. In diesem Kontext muss auch die betriebliche Mitbestimmung weiterentwickelt werden.

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Bildung im Kontext von Digitalisierung

Die mittlerweile vielfältige Literatur zu den Themen Digitalisierung oder Arbeitswelt 4.0 zeichnet ein differenziertes Bild über die zu erwartenden Veränderungen in der Arbeitswelt. Die hinter diesen Schlagworten liegenden technologischen Veränderungen und die dadurch ermöglichten Produktions- und Geschäftskonzepte erfordern von Beschäftigten neue bzw. auch zusätzliche Kompetenzen. Um welche Kompetenzen es konkret geht, hängt – wie auch bisher – vom Berufsbereich und innerhalb der einzelnen Berufsbereiche von der konkreten Tätigkeit ab. Es lassen sich aber einige durchgängige Anforderungen beschreiben, die in diesem Blogbeitrag aufgegriffen werden.

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Umfrage: Wer bestimmt den digitalen Wandel im Betrieb

Potenzial positiv, Wirkung ambivalent, Mitbestimmung ausbaufähig. Der digitale Wandel im Betrieb aus der Sicht von BelegschaftsvertreterInnen.

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Industrie 4.0 als globaler Power Speak

Das aktuelle Wirtschaftssystem ist stetig bestrebt, eine Welt für den Markt zu schaffen. Dieser wird, wie es Naomi Klein einmal formuliert hat, nach den drei typischen Forderungen der freien Marktwirtschaft – Privatisierung, Deregulierung und tiefe Einschnitte bei den Sozialausgaben – ausgerichtet. Bei dieser neoliberalen Transformation geht es um eine begrifflich und historisch festmachbare Veränderung der politisch-ökonomischen Realität und somit auch der sozialen und gesellschaftlichen Lebenswelten. Dafür nutzt diese Ideologie die Macht der Sprache, um ihre Inhalte zu verbreiten und zu manifestieren.

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Gute Arbeit durch „Industrie 4.0“?

Bricht eine angekündigte Revolution über die Arbeitswelt herein, mit deren Folgen die Arbeitenden eben fertig werden müssen? Oder stellen neue technische Entwicklungen Potenziale dafür bereit, die Arbeit schrittweise neu – und mit entsprechendem politischem Nachdruck – auch besser zu gestalten?

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