Rohstoffpolitik: Mehr Verantwortung in Elektronik-Lieferketten

Smartphones, Tablets, Laptops & Co. haben unser Leben in nur wenigen Jahren rasant verändert. Die fortschreitende „Digitalisierung“ ist in aller Munde. Oft wird aber vergessen, dass eine digitalisierte Wirtschaft und Gesellschaft auch eine „Hardware“ braucht. Hinter glänzenden Bildschirmen, exakten Gehäusekanten und polierten Metallflächen verbergen sich nur allzu oft gravierende Menschenrechtsverletzungen und ökologischer Raubbau. Das NGO-Bündnis „AG Rohstoffe“ zeigt Probleme in den aktuellen Rohstoffpolitiken auf und fordert „sozial-ökologische Upgrades“ in globalen Lieferketten.

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Bildung als Schlüssel für “Industrie 4.0”?

Bildung und der sich verändernde Qualifikationsbedarf sind zentrale Themen in der Digitalisierungsdiskussion, an denen man derzeit nicht vorbeikommt. Und das nicht zu Unrecht: Denn digitale Kompetenzen und Bildung werden  eine wichtige Voraussetzung für die individuellen Teilhabemöglichkeiten von jedem von uns in der Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt sein. Doch damit auch alle gleichberechtigt die für die (Arbeits-)welt von heute und morgen benötigten Fertigkeiten erlangen können, braucht es entsprechende Rahmenbedingungen.

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Mitbestimmung 4.0

Die fortschreitende Digitalisierung – also die ständige, immer kostengünstigere und immer dichtere Kommunikation von Daten – hat unsere Arbeit und die Art, wie wir konsumieren, bereits stark verändert. Unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ bereiten sich Regierungen und Unternehmen auf zukünftige Geschäftsmodelle vor. In diesem Kontext muss auch die betriebliche Mitbestimmung weiterentwickelt werden.

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Bildung im Kontext von Digitalisierung

Die mittlerweile vielfältige Literatur zu den Themen Digitalisierung oder Arbeitswelt 4.0 zeichnet ein differenziertes Bild über die zu erwartenden Veränderungen in der Arbeitswelt. Die hinter diesen Schlagworten liegenden technologischen Veränderungen und die dadurch ermöglichten Produktions- und Geschäftskonzepte erfordern von Beschäftigten neue bzw. auch zusätzliche Kompetenzen. Um welche Kompetenzen es konkret geht, hängt – wie auch bisher – vom Berufsbereich und innerhalb der einzelnen Berufsbereiche von der konkreten Tätigkeit ab. Es lassen sich aber einige durchgängige Anforderungen beschreiben, die in diesem Blogbeitrag aufgegriffen werden.

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Umfrage: Wer bestimmt den digitalen Wandel im Betrieb

Potenzial positiv, Wirkung ambivalent, Mitbestimmung ausbaufähig. Der digitale Wandel im Betrieb aus der Sicht von BelegschaftsvertreterInnen.

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Industrie 4.0 als globaler Power Speak

Das aktuelle Wirtschaftssystem ist stetig bestrebt, eine Welt für den Markt zu schaffen. Dieser wird, wie es Naomi Klein einmal formuliert hat, nach den drei typischen Forderungen der freien Marktwirtschaft – Privatisierung, Deregulierung und tiefe Einschnitte bei den Sozialausgaben – ausgerichtet. Bei dieser neoliberalen Transformation geht es um eine begrifflich und historisch festmachbare Veränderung der politisch-ökonomischen Realität und somit auch der sozialen und gesellschaftlichen Lebenswelten. Dafür nutzt diese Ideologie die Macht der Sprache, um ihre Inhalte zu verbreiten und zu manifestieren.

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Gute Arbeit durch „Industrie 4.0“?

Bricht eine angekündigte Revolution über die Arbeitswelt herein, mit deren Folgen die Arbeitenden eben fertig werden müssen? Oder stellen neue technische Entwicklungen Potenziale dafür bereit, die Arbeit schrittweise neu – und mit entsprechendem politischem Nachdruck – auch besser zu gestalten?

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Automatisierung und Beschäftigung: Ein Rückblick aufs 20. Jahrhundert

Gegenwärtig wird intensiv über die möglichen Auswirkungen diskutiert, die eine Verwirklichung der „Industrie 4.0“- oder „Wirtschaft 4.0“-Konzepte hätte; insbesondere auf das Niveau der Beschäftigung, die berufliche Zusammensetzung der Beschäftigung, die Tätigkeitsprofile der Berufe, die Qualität der Arbeit u.v.m. Dies ist ein guter Zeitpunkt, um einen Blick zurück aufs 20. Jahrhundert zu werfen. Welche Auswirkungen hatte der beispiellose technische Fortschritt seit der Zweiten Industriellen Revolution Ende des 19. Jh.?

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Automatisierung und Beschäftigung: politische Gestaltungsspielräume

Im Diskurs über die möglichen Auswirkungen der Automatisierung bzw. der Digitalisierung der Wirtschaft kommen zahlreiche Themen zur Sprache: vor allem die potenziellen Effekte auf das Niveau der Beschäftigung und die Beschäftigungsstruktur sowie die Gestaltungsspielräume, welche Politik, Sozialpartner und Interessenvertretungen der ArbeitnehmerInnen bei der Umsetzung von Automatisierungstechniken haben. Was die konkreten Auswirkungen der Automatisierungstechniken auf die Qualität der Arbeit, das Niveau der Beschäftigung und die Zusammensetzung der Beschäftigung sind, werden diese maßgeblich von dieser Mitwirkung beeinflusst.

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Digitalisierung und mittelfristiger Berufstrukturwandel

Im Zuge der Diskussionen über die möglichen Auswirkungen der Digitalisierung der Wirtschaft (Stichworte Industrie 4.0 bzw. Wirtschaft 4.0) werden nicht nur die aggregierten Gesamtbeschäftigungseffekte, sondern auch die unterschiedliche Betroffenheit der Berufsgruppen erörtert. Der folgende Beitrag befasst sich mit den Veränderungen der österreichischen Berufsstruktur der Beschäftigung seit Anfang der 1990er-Jahre. Das ist jener Zeitraum, in dem sich die modernen Informations- und Kommunikationstechniken (PC, Internet etc.) in Österreich in nahezu allen Branchen und Berufen als Universaltechnik durchsetzten. Die bisherige Digitalisierung der Wirtschaft begünstigte die hoch qualifizierten Angestelltenberufe und die mittel qualifizierten Personenbezogenen Dienstleistungsberufe.

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