Edmund Phelps Verleugnung der Austerität in Griechenland: Ergebnis eines kapitalen Datenfehlers

In der Debatte um die Krise in Griechenland war weiten Teilen von Politik und Medien kein Klischee zu billig, um nicht bedient und keine Behauptung zu dumm und falsch, um nicht geäußert zu werden. Die „faulen Griechen“ oder die „Pleitegriechen“ sollten doch bitte endlich auch mal anfangen zu sparen, war immer wieder zu hören und zu lesen.

Dabei wurde geflissentlich übersehen, dass der griechische Staat seit spätestens 2010 innerhalb weniger Jahre eine brutale Austeritätspolitik hatte umsetzen müssen, mit Ausgabenkürzungen und Einnahmenerhöhungen von – je nach Messung – mehr als 20 % des Bruttoinlandsproduktes. Dass hier ein enger Zusammenhang zu der katastrophalen Wirtschaftskrise in Griechenland besteht, sollte unmittelbar einsichtig sein.

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Webtipps der Woche, 13. August 2015

Manche sprechen von einem Paradebeispiel erfolgreicher Sparpolitik, doch die Jugend verlässt Irland – aus Mangel an Perspektiven. Noch vor kurzem als zu radikal bezeichnet kommen Syriza-Vorschläge nun auch im ökonomischen Mainstream an. Von der katastrophalen Situation im Süden Europas profitiert Deutschland offenbar so oder so. Was wäre wenn Banken ihre Gewinne nicht beliebig und steuerschonend verschieben könnten?

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Webtipps der Woche, 15.Juli 2015

Auch diesmal sind unsere Webtipps dominiert von den jüngsten Ereignissen rund um Griechenland sowie der Ausrichtung europäischer Wirtschaftspolitik. Nun, was bedeutet das Verhandlungsergebnis konkret für Griechenland? Welches Kalkül steckt hinter den Bedingungen? Was sind die politischen Folgen für Europa?

 

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