Gender Pay Gap

Österreich liegt nach wie vor deutlich über dem europäischen Durchschnitt (16,3%) und zählt zu den Ländern mit den größten Lohnunterschieden zwischen den Geschlechtern in der EU. Das sollte sich ändern!

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Typisch Mann? Geschlechtsbezogene berufliche Segregation

Geschlechtsbezogene berufliche Segregation bedeutet, dass bestimmte Branchen, Berufe, betriebliche Funktionen (zB leitende Funktionen) und Tätigkeiten von Frauen bzw. Männern dominiert werden. Sie hat eine ungleiche Verteilung von Erwerbs-, Berufs-, Einkommens– und Lebenschancen für Frauen und Männer zur Folge. Der Abbau dieser besonderen Form der Arbeitsmarktsegregation ist eines der Ziele der Gleichstellungspolitik.

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Equal Pay Day: Über 82 Brücken musst du gehen?

Am 11. Oktober ist wieder einmal Equal Pay Day. Ab dann arbeiten Frauen statistisch gesehen bis zum Jahresende, also 82 Tage, gratis. Im EU-Durchschnitt liegt Österreich seit Jahren am unteren Ende, nur Estland hat noch schlechtere Werte. Zwar schrumpft der Gender Pay Gap (GPG), aber nur äußerst langsam und das, obwohl Maßnahmen auf verschiedensten Ebenen gesetzt werden. Eine umfassende Strategie zur Bekämpfung der Einkommensschere fehlt jedoch, sowohl in Österreich als auch in der EU. Internationale Beispiele zeigen, was getan werden könnte.

 

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Die ewige Einkommensschere? Eine Kurzanalyse zum 8. März 2016

Der internationale Frauenkampftag ist ein Tag, um die noch immer bestehenden Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern sichtbar zu machen – und gemeinsam dagegen aufzutreten. Ein besonders sichtbares Zeichen dafür sind die nach wie vor sehr ausgeprägten Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern. Ein länderübergreifendes EU-Projekt zeigt, dass es branchenspezifische Ursachen gibt und daher auch branchenspezifische Strategien braucht, will man den Gender Pay Gap verringern.

 

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Equal Pay Day 2015: 82 Tage Gratisarbeit

Würden Frauen und Männer pro Jahr gleich viel verdienen, gäbe es also im Durschnitt keinen Unterschied in der Höhe der Frauen und Männern ausbezahlten Bruttolöhne, dann hätten wir „Equal Pay“. Mit Ende des Jahres hätten die Lohnabhängigen, egal ob Frau oder Mann, im Schnitt gleich hohe Beträge am Jahres-Lohnzettel stehen. Der „Equal Pay Day“ wäre der 31.Dezember. Da es aber wesentliche Entgeltdifferenzen zwischen den Geschlechtern gibt, ist dieses Datum bei Vollzeitbeschäftigten 2015 bereits am 11. Oktober erreicht, um gerade mal einen Tag besser als im Vorjahr: mit Beginn dieses Tages müssen die Frauen bis zum Jahresende 82 Tage quasi „gratis“ arbeiten, um auf das Jahres-Einkommen der Männer zu kommen. Bezogen auf den Stundenlohn weist Österreich im internationalen Vergleich das zweithöchste Lohngefälle auf.

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Frauenbeschäftigung – Zu langsame Fortschritte

„Gläserne Decke“, Einkommensnachteile und Teilzeitbeschäftigung: Dies sind Schlagworte, die viele kennen und die leider bis heute absolut nichts an Aktualität verloren haben. Besonders häufig fallen sie in Verbindung mit Frauenbeschäftigung. Denn Frauen sind in der Arbeitswelt nach wie vor benachteiligt: Obwohl sie in den vergangenen Jahrzehnten im Bildungsbereich massiv aufgeholt haben und heute allgemein qualifizierter sind als Männer, suchen Frauen Chancengleichheit am Arbeitsmarkt meist vergebens.

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Ein Einkommen, von dem man leben kann

Für einen überwiegenden Teil der erwerbstätigen Menschen ist ein Hauptmotiv, genug Geld zu verdienen um davon leben zu können. Nur wenige sind noch in Ausbildung oder erhalten andere Formen der Unterstützung. Der Einkommensbericht des Rechnungshofs geht in seiner aktuellen Ausgabe unter anderem der Frage nach, wie weit die A-Typisierung von Beschäftigungsverhältnissen in Österreich fortgeschritten ist, und welche Konsequenzen dies auf die Einkommen der Menschen hat.

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Gendersensible Statistik: Lebensrealitäten sichtbar machen

Unterschiedliche Lebensrealitäten von Frauen und Männern zu (er-)kennen ist Voraussetzung dafür, diese zu verändern. Für die Gestaltung von Rahmenbedingungen und die Erarbeitung von Gleichstellungsmaßnahmen braucht es valide Zahlen, Daten und Fakten. Doch welche Merkmale sollen wie erhoben werden und welche Maßzahlen berechnet werden, um die Lebensverhältnisse von Frauen und Männern messbar zu machen und möglichst wirklichkeitsgetreu darzustellen? Eine neue Broschüre der Stadt Wien zum Thema „Gendersensible Statistik“ setzt sich mit den inhaltlichen und methodischen Fragestellungen zur Aufbereitung, Interpretation und Analyse von Genderdaten auseinander.

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