Der digitale Aufsichtsrat und die Rolle der betrieblichen Mitbestimmung

Die Welt ist VUKA: Sie ist volatil, unsicher, komplex und ambivalent. Neue disruptive Geschäftsmodelle à la Uber und Airbnb verändern Branchen und lassen etablierte Organisationen alt aussehen. Im Zuge des Transformationsprozesses ergeben sich auch veränderte Rollen und Anforderungen im Rahmen der Corporate Governance – also der Überwachung und Steuerung – von Unternehmen und in der Folge für die in den Aufsichtsrat entsandten BetriebsrätInnen. Die ArbeitnehmerInnenvertretung hat zum einen zu überwachen, wie der digitale Wandel umgesetzt wird und zum anderen, die aktive Beteiligung der Beschäftigten an der Gestaltung der digitalen Arbeitswelt einzufordern.

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Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz – was kommt da auf uns zu?

Künstliche Intelligenz hält Einzug in die Arbeitswelt. Die neuen Technologien haben das Potenzial, unsere Gesellschaft auf viele Arten zu verbessern. Gleichzeitig bringen sie soziale, rechtliche, ethische und sicherheitstechnische Risiken, die wir aktiv angehen müssen. Die gute Nachricht: Das ist möglich! Aber Gas geben sollten wir dabei!

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Effektive Besteuerung der Internetkonzerne: Fortschritt durch Vorstoß der EU-Kommission?

Die Vorschläge der Kommission zur Besteuerung der Internetkonzerne sind ein Riesenschritt in die richtige Richtung. Bei allem Verständnis für eine Zwischenlösung, die digitale Betriebsstätte muss im Zentrum des politischen Wollens bleiben. Jetzt geht es darum, ausreichend Druck auf die Bremser Irland und Luxemburg aufzubauen, um die Pläne auch durchzusetzen.

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Offliner: Wie lebt man ohne Internet?

Der Internetanschluss als Draht zu einer schnelllebigen Welt ist aus dem Alltag vieler nicht mehr wegzudenken. Im aktuellen Rummel um die einschneidenden Folgen des digitalen Wandels wird leicht übersehen, dass zumindest jede/r Siebte in Österreich kein Internet hat, in der Altersgruppe ab 55 Jahren sogar zumindest jede/r Vierte. Eine neue Studie untersucht die Gründe und Folgen der Internetabstinenz.

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Digitalisierung: So kommen wir als Gesellschaft da durch

Was in der Debatte über neue technische Möglichkeiten oft untergeht: Die Gestaltung der Digitalisierung ist eine hoch politische Frage. Die Interessen von Arbeit und Kapital, von öffentlich und privat, von ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen, von traditioneller Wirtschaft und New Economy prallen aufeinander. Es gilt sie neu auszubalancieren. Das soeben erschienene Buch „Überall ist Zukunft“ liefert Vorschläge, wie wir eine gerechte Gesellschaft in Zeiten der Digitalisierung umsetzen können.

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Qualifizierung und Weiterbildung im Kontext der Digitalisierung

Wie soll Arbeit?“ fragt die aktuell laufende Initiative von Arbeiterkammer und ÖGB. Eine der Kernfragen betrifft dabei das Thema Digitalisierung und wie sich die unter diesem Schlagwort zusammengefassten Entwicklungen auf das (Arbeits-)Leben auswirken werden. Immer wieder wird auf die Bedeutung von Bildung bei diesen Entwicklungen verwiesen. Grundsätzlich gilt: Bildung schafft Möglichkeiten, vor allem erhöht sie die Chance, ein selbstbestimmteres Leben in einer zunehmend digitalisierten (Arbeits-)Welt zu führen. Dieser Beitrag beschreibt die notwendigen politischen Rahmenbedingungen in der Bildungs-, Weiterbildungs- und Arbeitsmarktpolitik, um rasch die richtigen Weichen zu stellen, damit alle Menschen am digitalen Wandel teilhaben und von den Entwicklungen profitieren können.

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Kerstin Jürgens: „Wenn Maschinen sich vernetzen, muss der Mensch aufpassen, nicht außen vor zu bleiben.“

Die Soziologin Kerstin Jürgens spricht im Interview über die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Arbeit. Sie zeigt, wie wir Arbeit auch in Zukunft so regeln können, dass Menschen ihr Leben absichern können und warum der Mensch aufpassen muss, dass er zwischen selbstlernenden Systemen nicht auf der Strecke bleibt.

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Umbruch im Einzelhandel: Was es braucht, um Arbeitsplätze zu sichern

Der Einzelhandel ist eine extrem dynamische Branche, die sowohl durch technologischen Wandel (Lagerlogistik, Bezahlsysteme,…) als auch durch den anhaltend zunehmenden Online-Handel geprägt ist. Mittlerweile werden rund 11% des Einzelhandelsumsatzes online erwirtschaftet, die Hälfte davon fließt ins Ausland. Das bringt den stationären Handel zunehmend unter Druck. Bis 2020 könnten rund 10.000 Arbeitsplätze verloren gehen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, ist ein Bündel von Maßnahmen notwendig: Qualifizierung, faire steuerliche Rahmenbedingungen und Kooperationen.

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Was Wissen schafft …

Der Grazer Universitätsprofessor Leopold Neuhold erzählt gerne von einem USA-Aufenthalt, wo er einen Satz auf die Mauer an einer Universität gesprüht sah: „Ich habe mir meine Meinung gebildet, verschont mich mit euren Tatsachen.“ Obwohl dieses Wortspiel – im Amerikanischen mit „opinion“ und „facts“ festgemacht – schon fast 20 Jahre alt ist, scheint es gegenwärtig in Hochblüte zu stehen.

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Mögliche Wege zum Schulbuch als Open Educational Ressource in Österreich

Obwohl in Österreich viel öffentliches Geld für Lernmittelfreiheit ausgegeben wird, gibt es kaum offen lizenziertes Lernmaterial im Schulbereich. Eine Studie im Auftrag des österreichischen Bildungsministeriums hat jetzt untersucht, wie Open Educational Resources in die österreichische „Schulbuchaktion“ integriert werden könnten.

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