Quotenmodell zur Älterenbeschäftigung

Die beschlossenen Pensionsreformen und die demographischen Veränderungen verschärfen in den kommenden Jahren die Situation der Älteren am Arbeitsmarkt und und stellen eine beträchtliche Herausforderung für die sozialen Systeme dar. Der Politikwechsel „Arbeitsmarkt statt Pension“ ist ab 2014 in einem beachtlichen Ausmaß angelegt, das durch die Demographie eine zusätzliche Steigerung erfährt. Doch der Wechsel erfasst nur eine Seite der Marktteilnehmer. Das heißt im Klartext, der Druck auf ältere, auf arbeitslose und auf gesundheitlich beeinträchtigte ArbeitnehmerInnen wird erhöht. Sie werden an Maßnahmen der beruflichen und medizinischen Rehabilitation, an Case-Managment-, an Beratungs- und sonstigen Integrationsprozessen mitwirken müssen. Kurz, es sind alle Anstrengungen zu unternehmen, alle Möglichkeiten auszuschöpfen und alle Chancen zu wahren, um in Beschäftigung oder am Arbeitsmarkt zu bleiben. Wobei die Grenzen des Zumutbaren weit gesteckt sind; Hüft- oder Knieoperationen, psychiatrische Behandlungen zur Erhaltung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, sind – bei sonstigem Leistungsverlust – jedenfalls zumutbar (wenn kein besonderes Risiko mit ihnen verbunden ist).

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