Arbeitsbedingungen am Bau – nicht nur körperlich, sondern immer mehr auch psychisch belastend!

Belastende Arbeitsbedingungen, wie Heben und Tragen schwerer Lasten, Arbeiten in Zwangshaltungen, oftmaliger Wechsel der Einsatzorte und häufig unangenehme Witterungsverhältnisse sind branchentypische Charakteristika für das Bauwesen. Zusehends verschärft werden die physischen Belastungen durch enormen Termin- und Zeitdruck, der auch die psychische Gesundheit gefährdet. Die Folgen äußern sich u. a. in mehr Krankenstandstagen als das der Durchschnitt der Arbeitnehmer/-innen hat. Nicht einmal die Hälfte glaubt daran, ihre derzeitige Arbeit bis zur gesetzlichen Pension durchhalten zu können. Qualitative Interviews eröffnen einen Einblick in die Arbeitsbedingungen von Bauarbeitern/-innen.

 

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Die Entgrenzung der Arbeit

Die ehemals klaren Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verwischen immer mehr – „Entgrenzung“ heißt das Phänomen von dem hier immer mehr gesprochen wird. Gemeint ist die Auflösung von bisher existenten Abgrenzungen und Gliederungen in der Erwerbsarbeit – „Normalarbeitsverhältnisse“ sind nicht mehr so „normal“. Das Verhältnis der ArbeitnehmerInnen zu ihrer Arbeit wird zum Teil neu organisiert und neu definiert. Davon betroffen sind unterschiedlichste Dimensionen wie Beschäftigungsformen, Arbeitszeitregelungen, die Trennung von Erwerbsarbeit von Versorgungsarbeit und vom Privatleben.

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