Spielen statt Spülen

image_pdfimage_printDrucken

Sepp Zuckerstätter, 16. August 2013

JosefZuckerstaetter_Blog 100 mal 100

Computer haben sich in der Arbeitswelt und zu Hause in rasender Geschwindigkeit verbreitet. Im Jahr 2010 war es so weit: ebenso viele Haushalte in Österreich haben einen Computer wie  einen Geschirrspüler. Die Nutzung der Geräte ist zwischen den Haushalten nach wie vor ungleich verteilt – auch wenn sich die Lücke schließt.

Noch 1995 arbeiteten nur 17 Prozent der Beschäftigten praktisch laufend am Computer, 64 Prozent hingegen so gut wie nie. 2010 arbeitete bereits die Mehrheit regelmäßig damit (ein Drittel sogar laufend).

Noch stärker ist mittlerweile die Nutzung in der Freizeit. Vor 20 Jahren war ein privater Computer noch eine echte Ausnahme: nur jeder zehnte Haushalt hatte einen. 2005 waren es schon 68 Prozent,  2010 sogar 79 Prozent. Somit sind Computer gleich verbreitet wie  Geschirrspüler. Die Zeit, die beim Abwasch gespart wird, kann jetzt im virtuellen Raum verbummelt werden. Gut so.

Allerdings bleibt ein Gefälle zwischen den Haushalten: Nach wie vor sind Computer und Geschirrspüler in ArbeiterInnen- und PensionistInnen-Haushalten seltener verbreitet – selbst wenn sich die Lücke tendenziell schließt.

Die folgenden Grafiken wurden zuerst im gedruckten Magazin „Arbeit&Wirtschaft“ im Rahmen des Schwerpunktthemas „Moderne Zeiten“ veröffentlicht.

0084-1304-OeGB-DK

0083-1304-OeGB-DK