Alle Beiträge von Sybille Pirklbauer

Referentin für soziale und wirtschaftliche Aspekte von Gendergerechtigkeit und Familienförderung in der Abteilung Frauen – Familie der AK Wien.

Kluge Familienpolitik: Kinderbildung statt Steuerbonus

Einen warmen Geldregen für Familien verspricht die Regierung mit dem Familienbonus. 1,5 Milliarden Euro wird diese neue steuerliche Familienleistung kosten. Viel Geld, das im Sinne einer modernen Familien- und Bildungspolitik aber bedeutend besser eingesetzt werden könnte.

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Männer, Frauen und die Mittelschicht

Alle wollen zur Mittelschicht gehören – Frauen und Männer gleichermaßen. Allerdings unterscheiden sich die jeweiligen VertreterInnen ihres Geschlechts hinsichtlich Einkommen und Vermögen recht deutlich voneinander. Umgekehrt leben die beiden gern einmal in einem Haushalt zusammen, und dann wird oft beides gemeinsam genutzt. Kann man also überhaupt von einem Genderaspekt beim Thema Mittelschicht sprechen?

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Weltmeister oder Totalversager – die österreichische Familienpolitik im EU-Vergleich

Viele Jahre war vom „Weltmeister Österreich“ in der Familienpolitik die Rede. Ein internationales Vorbild sei das Land. Liest man die Presseaussendungen mancher Familienverbände heute, klingt es allerdings, als hätte eine brutale Vertreibung aus dem Familienparadies stattgefunden. Wurde die Alpenrepublik etwa im Ländervergleich abgehängt? Die Antwort auf diese Frage ist kein simples Ja oder Nein. Wie so oft zeigt sich die Wirklichkeit facettenreich.

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Kinderbetreuung: 3 Baustellen – 3 wichtige Schritte

Die Bedeutung von Kinderbetreuung als elementare Bildungseinrichtung ist in aller Munde. Zahlreiche Studien zeigen die Bedeutung dieser Einrichtungen für die Chancengerechtigkeit im Bildungsbereich. Auch dass Kinderbetreuung eine unerlässliche Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist, ist weithin anerkannt.

So hoch die Erwartungen an die Elementarbildung sind, die Realität ist eine andere: Fehlende Plätze und schlechte Öffnungszeiten, zu geringe Ausgaben für ein hohes Qualitätsniveau und die mangelnde Anerkennung als Bildungseinrichtung sind zentrale Problembereiche, die dringend einer Bearbeitung bedürfen. Denn in kaum einem anderen Bereich geht es in so zentraler Weise um Zukunftschancen wie hier.

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Der Mindestlohn ist weiblich

Man trifft sie beim Haareschneiden, wenn sie den Kaffee servieren oder das Büro putzen: Beschäftigte, die weniger als 1.500 Euro im Monat verdienen. Mehr als 350.000 Menschen in der Privatwirtschaft verdienen gemessen an Vollzeitarbeit weniger als 1.500 Euro brutto im Monat. Zwei Drittel davon sind Frauen.

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Kinderbetreuung und 12-Stunden-Tag – eine Kontroverse

Bei der Debatte um die Arbeitszeitflexibilisierung und den 12-Stunden-Tag ist ein neuer Aspekt in den Fokus gerückt: die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Während die Einen behaupten, der 12-Stunden-Tag würde dabei wesentliche Verbesserungen bringen, sehen die Anderen das Ende der Familie kommen. Und nicht zuletzt stellt sich die Frage, wie sich die Situation aus Sicht der Kinder darstellt.

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Familienpolitik mit Handbremse

Die österreichische Familienpolitik ist bisweilen seltsam unentschlossen. Ob Betreuung von Kinder oder auch pflegebedürftigen Erwachsenen eine private oder staatliche Aufgabe ist, da scheint sich der österreichische Staat nicht ganz entscheiden zu können. Zwar gab es in den letzten Jahren einige wichtige Schritte in Richtung Modernisierung – aber das Tempo entspricht einer Fahrt mit angezogener Handbremse.

 

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Kinderbetreuung, Finanzausgleich und die teuflischen Details

Mehr Geld für mehr Leistung – so lautet ein recht einfache Grundprinzip für eine komplizierte Baustelle: den Finanzausgleich. Nach der Einigung von Bund und Ländern soll ab 2018 im Bereich der Kinderbetreuung und Elementarbildung diese neue Art der Mittelverteilung zum Einsatz kommen. Ab 2019 soll der Pflichtschulbereich folgen. Das dazugehörige Stichwort heißt “Aufgabenorientierung”. Länder und Gemeinden, die ihre Aufgaben besonders gut erfüllen, sollen künftig dafür auch mehr Geld erhalten. Woran das gemessen wird, ist allerdings noch offen und soll im heurigen Jahr erarbeitet werden. Dabei könnten echte Fortschritte erzielt werden – und es kann Vieles schiefgehen. Die Details sind eben gern einmal ein wenig teuflisch.

 

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Elementarbildung: Investitionen rechnen sich

Mehr und bessere Kinderbetreuung und Elementarbildung könnte nicht nur Tausende neue Arbeitsplätze schaffen, sie würde sich mittelfristig auch selbst finanzieren. Diese positiven Effekte zeigte eine AK-Modellrechnung aus dem Jahr 2013. Der Ausbau der Elementarbildung wäre auch ein Betrag zu einer sozial-ökologischen Investitionsstrategie, weil diese Steigerung in der Beschäftigung kaum Energie oder andere natürliche Ressourcen kostet. Doch grau ist alle modellierte Theorie und die Frage lautet: Lassen sich diese Ergebnisse auch in der Realität zeigen? Ein kurzer Check der Entwicklungen in der Kinderbetreuung der letzten Jahre zeigt: die Rechnung geht auf!

 

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10 Dinge, die Sie zur gerechten Finanzierung von Elementarbildung wissen sollten

Kinderbetreuung und –bildung sind Ihnen ein wichtiges Anliegen, aber was der Finanzausgleich sein soll, ist Ihnen ein Rätsel? Dann sollten Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen, um sich über 10 wissenswerte Dinge zur gerechten Finanzierung von Elementarbildung zu informieren.

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