Alle Beiträge von Simon Schumich

Simon Schumich arbeitet in der Abteilung Betriebswirtschaft der AK Wien mit Schwerpunkt Bilanzberatung, Branchenanalyse und Digitalisierung.

Plattformökonomie im Fokus: die Intransparenz der „Sharing-Industrie“

Plattformunternehmen wie Uber, Ebay, Willhaben oder Airbnb vermitteln über ihre Plattform private AnbieterInnen direkt mit AbnehmerInnen. Der AK-Branchenreport „Sharing Economy“ untersuchte 70 Plattformunternehmen. Das Ergebnis: Nur 17 Onlineplattformen haben eine in Österreich registrierte Gesellschaft und noch weniger weisen ihre wirtschaftlichen Strukturdaten aus.

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Sharing Economy – gut oder böse?

Teilen über das Internet liegt voll im Trend. Durch die „Sharing Economy“ entstehen neue Chancen, aber auch Risiken. Der Beitrag beschäftigt sich mit positiven und negativen Folgen der „Sharing Economy“ und der Arbeit in Cloud & Crowd. Es werden internationale Forderungen, Bewegungen und Beispiele zu betrieblicher Mitbestimmung auf Onlineplattformen beleuchtet und mögliche neue Wege für eine „gute“ Sharing Economy aufgezeigt.

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Beschäftigte als EigentümerInnen: Mitarbeiterkapitalbeteiligung als Instrument der Mitbestimmung?

Die Mitarbeiterkapitalbeteiligung erlebte zu Beginn der 2000er Jahre einen markanten Aufschwung. Seit der Finanzmarktkrise ist es jedoch wegen Kursverluste, Delistings und einer geringeren Anzahl von Unternehmenskäufen ruhiger um die Frage der Mitarbeiterbeteiligung geworden. In Österreich sind derzeit etwa sechs Prozent der Beschäftigten an ihren Unternehmen (z.B. Voestalpine, Flughafen Wien, AMAG) beteiligt. Gegenwärtig entdecken weitere Leitbetriebe die Kapitalbeteiligung für sich. Hintergrund ist dabei, die ArbeitnehmerInnen als stabile Kernaktionäre – etwa über Stiftungsmodelle – zu verankern und so eine Art „Firewall“ gegen unerwünschte Übernahmen zu bauen.

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Sharing Economy: Immense Marktbewertungen

Der Erfolg der Sharing Economy basiert auf der schnellen und günstigen Möglichkeit Güter und Dienstleistungen über das Internet zu tauschen und dafür monetär entschädigt zu werden. Die Aufteilung der Gewinne und Risiken entwickelt sich dabei zugunsten einiger dominanter Onlineplattformen. Viele der profitorientierte Plattformen stecken allerdings in den roten Zahlen und viele Marktbewertungen scheinen stark überzogen.

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