Alle Beiträge von Josef Wallner

Leiter der Abteilung Arbeitsmarkt und Integration in der AK Wien

Hartz IV – Klassenkampf von oben

Darum ginge es wohl in Wahrheit bei Hartz IV für Österreich: Die Löhne im unteren Bereich weiter abzusenken und die soziale Absicherung bei Arbeitslosigkeit zu beschädigen, ohne dass Langzeitarbeitslose bessere Arbeitsmarktchancen hätten.

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Arbeitsmarktintegration von AsylwerberInnen: Regierungspaket und Sozialpartnerempfehlungen – zwei unterschiedliche Ansätze

2015 wurden fast 89.000 Asylanträge in Österreich gestellt. Im ersten Halbjahr 2016 kamen  weitere  26.000 hinzu. Nur ein Teil der AsylwerberInnen kommt als Erwerbspersonen infrage und wird dauerhaft  in Österreich bleiben. Dennoch ist klar, dass  Integration vor allem auf dem Arbeitsmarkt stattfinden muss. Die Sozialpartner empfehlen der Regierung in einem Maßnahmenkatalog von  April 2016, auch für AsylwerberInnen einen erleichterten Arbeitsmarktzugang zu schaffen. Die Regierung plant dagegen nur einen Ausbau der gemeinnützigen Arbeit. Wo liegt der Unterschied?

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Arbeitsmarktreform: Die Sündenbockstrategie des Finanzministers

bak_jwallner_LThumbHans Jörg Schelling hat den Ruf eines besonnenen Ministers. Dann kam sein Dictum, das Arbeitslosengeld sei zu hoch. Oder eigentlich die Mindestsicherung. Vielleicht aber sollten die Zumutbarkeitsregeln verschärft werden. Nein, es sei das Fachkräftestipendium: Das war – nach Meinung Schellings – nur für Arbeitslose da und daher sinnlos. Hartz IV in Deutschland funktioniere dagegen ganz nach seinem Geschmack. Jedenfalls brauche es daher bei uns nun auch so eine Arbeitsmarktreform. Soweit, so irritierend. Was ist das Ziel des Ministers – hat Schelling einen Plan?

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Arbeitsmarktgipfel: Was uns die Regierung schuldig ist

Endlich stellt sich die Regierung dem Problem der Rekordarbeitslosigkeit. Ein nur symbolischer Gipfel würde allerdings weder den vielfältigen Ursachen der inakzeptablen Lage auf dem Arbeitsmarkt, noch der schwierigen sozialen Lage der Betroffenen gerecht werden. Eine neue Strategie gegen Arbeitslosigkeit kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie mehrere Instrumente kombiniert.

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Ungleichheit macht krank – besonders Migrant_innen

Josef WallnerDass Ungleichheit und Armut ungesund sind, wissen wir eigentlich schon längst. Der sarkastische Kalauer „Lieber reich und gesund als arm und krank“ spricht ja davon. Und zudem gibt es dazu ausreichend empirische Evidenz. Dass MigrantInnen davon ganz besonders betroffen sind, überrascht auch nicht besonders, bisher gab es jedoch noch keine systematische Erforschung des Themenkomplexes Gesundheit und Migration. Nun liegt dazu eine Literaturstudie der „Gesundheit Österreich GesmbH“ vor, die im Auftrag von Arbeiterkammer Wien und Gesundheitsministerium erstellt worden ist.

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Keine Jobs für Asylwerber/innen?

AsylwerberInnen dürfen in Österreich nicht arbeiten. Der Bezug öffentlicher Grundversorgung wird ihnen aber vorgeworfen – und dass sie hier sind auch.
Was tun?

 

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