Junge Stadt

Junge Menschen werden gerne als einheitliche Gruppe unter dem Begriff der Jugend versammelt. Tatsächlich befinden sich junge Menschen aber in sehr unterschiedlichen Lebensverhältnissen – sie kommen nicht mit denselben Chancen zur Welt.

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Die Immobilienwirtschaft im Regierungsprogramm

Einige Forderungen der Immobilienwirtschaft sind direkt in das Programm der neuen Bundesregierung übernommen worden. Das zeigt ein Vergleich des Regierungsprogramms mit dem aktuellen Forderungskatalog des Österreichischen Verbands der Immobilienwirtschaft.

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Airbnb: ein Geschäft für Immobilienprofis

Gemeinsam mit dem Städtetourismus wächst auch Airbnb in den letzten Jahren rasant. Eine neue Studie der TU Wien zeigt, dass Airbnb in Wien nicht nur von privaten AnbieterInnen, sondern zunehmend auch für kommerzielle Immobilienverwertung genutzt wird. Wohnungen werden erworben und dauerhaft als Ferienunterkünfte vermietet.

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Gemeinnützige Wohnungen – Sozialbindung aufrechterhalten

Neu gebaute gemeinnützige Wohnungen sind in Österreich fast ausschließlich im Eigentum gemeinnütziger Wohnbauvereinigungen. Diese sind allerdings in vielen Fällen verpflichtet, den MieterInnen eine sogenannte Eigentumsoption anzubieten, sprich die Wohnung nach zehn Jahren privat zu kaufen. Insbesondere der moderate Gewinnaufschlag sowie die öffentliche Förderung machen dieses Angebot für den Einzelnen lukrativ. Langfristig schmälert diese Angebotspflicht allerdings den gemeinnützigen Wohnungsbestand. Will man leistbares Wohnen auch für zukünftige Generationen erhalten, sollte die verpflichtende Eigentumsoption abgeschafft werden.

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Gentrifizierung in Wien? Eine Annäherung

Während in anderen Großstädten das Phänomen Gentrifizierung schon weitreichend bekannt ist, taucht der Begriff in Wien meist nur am Rand auf. Starker sozialer Wohnbau und ein im internationalen Vergleich entspannter Wohnungsmarkt federten viele Entwicklungen ab, doch heute zeigen sich Grätzl mit steigenden Mieten und hohen Eigentumspreisen.

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Wohnbauförderung und Finanzausgleich

Mit Hilfe der Wohnbauförderung (WBF) sollen unter anderem die Mieten niedrig gehalten werden. Insbesondere durch ihre Reform im Rahmen des Finanzausgleichs konnte sie ab 2001 diese Funktion nur mehr eingeschränkt wahrnehmen. Die Preise für Wohnraum stiegen so in den letzten Jahren deutlich über der Inflationsrate. Ein Anstieg, der vor allem von Neuverträgen im privaten Sektor ausgegangen ist. Für eine Begrenzung der Mietkosten braucht es deshalb einerseits Verbesserungen des Mietenbegrenzungssystems im Mietrechtsgesetz. Andererseits ist der Wohnungsneubau insbesondere der gemeinnützigen Baugenossenschaften wieder verstärkt zu fördern. Eine neuerliche Reform des Wohnbauförderungsbeitrages kann dafür einen Beitrag leisten.

 

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Immobilienvermögen und Hypothekarverschuldung in Europa

In der einen oder anderen Art verfolgen die meisten Länder eine Politik, die auf die Förderung des Eigenheimerwerbs – und damit dem Aufbau privaten Immobilienvermögens – abzielt. Die dezidierte Förderung einer Eigentümergesellschaft ist in vielen Fällen ideologische motiviert. Ökonomisch zeigt sich, dass der Preis für eine bewusst herbeigeführte Eigentümergesellschaft hoch ist, da sie oft mit makroökonomischen Ungleichgewichten – in Form von höherer Einkommensungleichheit, geringerer Wettbewerbsfähigkeit und stärkerer Verschuldung – einhergeht.

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Jung in Wien

Wien gehört zu den lebenswertesten Städten der Welt. Auch die Jungen schätzen die Stadt, jedoch gibt es einige die mit Benachteiligungen zu kämpfen haben. Derzeit leben rund 386.000 Menschen im Alter zwischen 15 und 30 Jahren in Wien. Diese Gruppe wird in den kommenden zehn Jahren um etwa fünf Prozent wachsen, die Gruppe der unter 15-Jährigen sogar um 16 Prozent. Damit wird Wien zum jüngsten Bundesland Österreichs. Um die hohe Lebensqualität in der Stadt auch für künftige BewohnerInnen zu gewährleisten, ist es entscheidend, die Lebensverhältnisse und Bedürfnisse junger StadtbewohnerInnen gut zu kennen.

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Baulandbedarf in Wien – Baulandmobilisierung

Gemäß den Bevölkerungsprognosen wird Wien in den nächsten zwei Jahrzehnten deutlich – von derzeit 1,7 Mio auf 2 Mio EinwohnerInnen – anwachsen. Ein Wachstum das, insbesondere im Bereich Wohnen, große Anforderungen an die Stadtentwicklung stellt. Der Schaffung und Vorsorge von bebaubaren Flächen kommt damit in den nächsten Jahren besondere Bedeutung zu.

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Wer ist schuld an der höheren Inflation in Österreich? Gebühren? Ein Faktencheck

Die Inflationsrate für das Jahr 2014 betrug – nach Eurostat-Berechnungen – für Österreich 1,5%, jene für Deutschland 0,8%. Im Euroraum stiegen die Preise nur um moderate 0,4%. Obwohl auch in Österreich das europäische Inflationsziel von 2% unterschritten wurde, sorgte die im EU-Vergleich höhere Inflation für eine Debatte über die Gründe dieses „nationalen Aufschlages“. Einmal mehr wurden höhere Gebühren ausgemacht. Betrachtet man jedoch den Anstieg der direkt administrierten Preise, so zeigt sich im Vergleich zu Deutschland kein Unterschied: In beiden Ländern war ein Anstieg von 2,5% zu verzeichnen.

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