Schlagwort-Archive: Vermögenskonzentration

Videoblog: Warum steigende Vermögenskonzentration ein Problem für die Demokratie ist

Matthias Schnetzer, 19. September 2016

Im Videoblog erklärt Matthias Schnetzer warum die steigende Vermögenskonzentration ein Problem für die Demokratie ist.

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Generationengerechtigkeit mit falschem Fokus

Matthias Schnetzer, 29. März 2016

ms_smallIm Laufe der wiederkehrenden Diskussionen über tiefgreifende Reformen des Pensionssystems fällt immer wieder der Begriff Generationengerechtigkeit. Die Debatte schafft bei jungen Menschen große Verunsicherung, denn der Grundtenor lautet, dass nur drastische Einschnitte im Pensionswesen die soziale Absicherung zukünftiger Generationen gewährleisten können. Generationengerechtigkeit wird dabei als Kampf zwischen Alt und Jung inszeniert, dabei ist sie eine Frage der Verteilung des Reichtums in unserer Gesellschaft. Weiterlesen

Mit Erbschaften ins Top-1% der Eurozone

Matthias Schnetzer, 10. Februar 2016

ms_smallEine kürzlich veröffentlichte Studie der internationalen Hilfsorganisation Oxfam stieß auf große Resonanz: Die 62 reichsten Menschen der Erde besitzen etwa genauso viel Vermögen wie die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Diese neuen Zahlen und vor allem das steigende Interesse an den „Superreichen“ stehen sinnbildlich für eine Frage, die viele Menschen in Europa betrifft: Welchen Beitrag kann das Arbeitseinkommen heute noch zum Vermögensaufbau leisten? Wie schaffen es Reiche überhaupt an die Spitze der Vermögensverteilung? Weiterlesen

Die Wiedergeburt der Ein-Promille-Gesellschaft

Matthias Schnetzer, 14. Jänner 2015

ms_small„Vergesst die 1%“, titelte jüngst der Economist. Denn tatsächlich sei es das reichste Promille der Bevölkerung – also die obersten 0,1% – das den Rest der Gesellschaft rasant abhänge. Ein Blick auf die österreichischen Vermögensdaten bestätigt die große Lücke zwischen wenigen Reichen und der großen Masse der Menschen, die Ungleichheit erinnert an die Ein-Promille-Gesellschaft zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Diskussion um eine Erhöhung vermögensbezogener Steuern leidet indessen an Betroffenheitsillusion und Verarmungsängsten. Weiterlesen

Vermögenskonzentration verschärft sich mit der Krise: Pikettys Thesen bestätigt

Franziska Disslbacher, 15. September 2014

foto_fdDie gesellschaftliche Schieflage bezüglich der ungleichen Verteilung von Einkommen und Vermögen ist auch in Österreich kein Geheimnis mehr. Durch die 2007 ausgebrochene Wirtschaftskrise stellt sich die Frage, inwiefern unterschiedliche sozio-ökonomische Gruppen von der Krise betroffen waren und wie sich die Vermögens- und Verschuldungssituation österreichischer Haushalte seither entwickelt hat. Es drängt sich auch die Frage auf, ob angesichts fehlender Besteuerung von Vermögen und der zu Beginn der Krise abgeschafften Erbschaftssteuer die Verteilung der Vermögen noch ungleicher geworden ist, kann doch davon ausgegangen werden, dass Haushalte unterschiedlich hohe Gewinne und Verluste zu verbuchen hatten. Wie sich die Vermögensverteilung in Österreich seit Ausbruch der Krise verändert hat, kann derzeit nur spekuliert werden. Neue Daten aus den USA zeigen jedoch: die ungleiche Verteilung der Einkommen und Vermögen spitzt sich zu und besonders die reichsten Haushalte konzentrieren einen immer größeren Teil des Gesamtvermögens auf sich.

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