Schlagwort-Archive: Umwelt

Messung von Wohlstand und Fortschritt für Österreich

Alexandra Wegscheider-Pichler, 24. November 2016

Statistik Austria, Wohlstand, Indikatoren, Wohlstandsorientierte WirtschaftspolitikIm Rahmen des Projekts „Wie geht’s Österreich?“ (WgÖ?) veröffentlicht Statistik Austria neben dem Bruttoinlandsprodukt ein Set von 30 Schlüsselindikatoren und weiteren Subindikatoren, das die verschiedenen Dimensionen von Wohlstand und Fortschritt für Österreich bestmöglich abbilden soll, sowie einen darauf aufbauenden umfassenden jährlichen Bericht. Aktuell zeigt sich folgendes Bild: Die subjektive Einschätzung der Lebenszufriedenheit bleibt hoch trotz negativer Entwicklungen bei Einkommen und Konsum; Emissionsrückgänge seit 2005 stehen einem hohen Energie- und Ressourcenverbrauch gegenüber. Weiterlesen

Betroffenheit durch Umweltbelastungen

Angela Köppl und Margit Schratzenstaller, 16. November 2016

WIFO_Foto_Margit_Schratzenstaller-Altzinger_highres_3koeppl02_aufbereitetBetroffenheit durch Umweltbelastung und umweltpolitische Maßnahmen sowie Nutzen aus einer intakten Umwelt oder einer Verbesserung der Umweltqualität können in unterschiedlichen Zusammenhängen auftreten.  Insbesondere in der jüngeren Vergangenheit wird der Zusammenhang zwischen Umwelt(politik) und Verteilung zum Teil recht kontrovers diskutiert. Einerseits geht es um die Frage, ob sozial benachteiligte Gruppen stärker von Umweltbelastungen betroffen sind und daraus im Vergleich zu höheren Einkommensklassen schwerwiegendere sozio-ökonomische und gesundheitliche Folgen resultieren. Andererseits geht es um die Identifizierung der Verursacher von Umweltbelastungen und die Zurechnung der damit verbundenen sozialen Kosten sowie um Verteilungseffekte der entsprechenden umweltpolitischen Instrumente. Weiterlesen

Die Kreislaufwirtschaft als Jobmotor?

Nina Tröger, 27. Oktober 2016

Nina Tröger 100x100Die EU-Kommission möchte mit dem Aktionsplan zur Kreislaufwirtschaft große Änderungen initiieren. Ressourcenschonende Wirtschaftsweisen sollen in der Produktion, Nutzung und Entsorgung stärker beachtet werden. Dabei sind Unternehmen sowie KonsumentInnen, aber auch die Politik gefordert. Spätestens nachdem das EU-Parlament Anfang Oktober der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens zugestimmt hat, bekommt das EU-Maßnahmenpaket einen noch wichtigeren und verbindlicheren Stellenwert. Nicht zuletzt sollen damit auch Jobs geschaffen werden. Weiterlesen

Dekarbonisierung des Wirtschaftssystems – Traum und Wirklichkeit

Christoph Streissler, 20. September 2016

IFoto Streisslern Paris einigten sich die Staaten auf das Ziel, den Anstieg der durchschnittlichen Erdtemperatur deutlich unter zwei Grad Celsius zu halten. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts soll es durch Dekarbonisierung gelingen, netto Nullemissionen bei den Treibhausgasen zu erreichen. Die EU strebt an, bis 2050 ihre Emissionen auf ein Fünftel des Wertes von 1990 zu senken. All das sind hehre Ziele. Ohne grundlegende Änderung des Wirtschaftssystems sind sie nichts als Luftschlösser.

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EU Luftpaket: Warum bremst Österreich?

Franz Greil, 20. Mai 2016

Franz Greil 100x100Die EU hat in den letzten Jahren ein Maßnahmenpaket für gesunde Luft erarbeitet. Noch heuer soll ein Rahmen bis 2030 fixiert werden. EU-BürgerInnen und die Natur sollen davon profitieren. Österreich sieht darin aber nur eine lästige Aufgabe. Warum ist das so? Weiterlesen

Bodenverbrauch … und wieder ein Fussballfeld weniger

Helmut Bohacek, 17. Mai 2016

FotoAuf dem Weg in die Arbeit mit dem Auto fahre ich ein großes Stück an Feldern und Wiesen vorbei, unweit von einem Natura 2000 Gebiet. Und eines Tages stand da ein großes Schild „Betriebsgrundstücke zu verkaufen“. Schon einige Wochen später wurde Erde aufgeschüttet, eingeebnet und, da es genau in der Mitte des kultivierten Grünlandes war, Zufahrtswege vorbereitet. Wie ist das möglich im Jahr 2015, dem internationalen Jahr des Bodens? Wurden nicht in letzter Zeit in Österreich alle möglichen Anstrengungen unternommen, den Bodenverbrauch zu minimieren?

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Der Verkehrsbereich – Achillesferse von Österreichs Klimaschutzpolitik

Heinz Högelsberger, 07. Dezember 2015

Autorenbild_HeinzInnerhalb von drei Jahrzehnten hat sich Österreich vom Umweltmusterland zum Klimaschutzversager gewandelt. Statt wie vereinbart den CO2-Ausstoß zu senken, ist dieser sogar noch weiter angestiegen. Einen großen Anteil an dieser Entwicklung hat der Verkehrssektor. Das mag überraschend klingen, sehen wir uns doch selbst als fleißige Bahn- und Öffi-FahrerInnen. Eine eingehende Analyse ist also notwendig. Weiterlesen

Wir exportieren Umweltbelastungen – Tendenz steigend!

 Werner Hochreiter, 17. Juli 2015

AEs greift zu kurz, wenn nationale Umweltberichte nur auf die im Inland anfallenden Umweltbelastungen blicken, die unser Ressourcenverbrauch bewirkt. Man muss auch den Export von Umweltbelastungen betrachten, will man richtige Schlüsse ziehen. Weiterlesen

Wie geht’s der Umwelt? Die ökologische Dimension der Wohlstandsmessung

Florian Wukovitsch, 5. Februar 2015

Nachdem in den letzten beiden Tagen ein Überblicksartikel zu ‚Wie geht’s Österreich‘ und ein vertiefender Beitrag zur Messung von Wohlstand und Lebensqualität erschienen sind, wird nun die Entwicklung ausgewählter Umweltindikatoren in den Blick genommen. Es zeigt sich, dass Österreich bei einer aggregierten Betrachtung in manchen Bereichen wie erneuerbarer Energie oder biologischer Bodenbewirtschaftung schon heute gut aufgestellt ist, in anderen jedoch auch im europäischen Vergleich noch entschlossenes umweltpolitisches Vorgehen nötig ist. Im Sinne einer Wohlstandsorientierung der Politik sollten in Zukunft darüber hinaus die Verteilungswirkungen von Ressourcenmanagement und Umweltschutz stärker berücksichtigt werden. Weiterlesen

Welthandel vs. Umweltschutz – Einige Überlegungen zu TTIP

Helmut Bohacek, 26. Jänner 2015

FotoEs ist schon weit über ein Jahr her, dass der Begriff TTIP kritische Bürger aufschreckte und alte Ängste neu verpackt weckte. Der Abbau von tarifären und nichttarifären Handelshemmnissen durch das Transatlantische Handelsabkommen soll den Handel erleichtern und das Wachstum (Wirtschaftswachstum) fördern. Die Fragen, wer davon profitieren soll und auf wessen Kosten, waren schnell gestellt.

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