Schlagwort-Archive: Strukturwandel

Österreichs Industriestandort: Gut trotz Krise

Markus Marterbauer, 10. August 2015

marterbauerMarktanteilsverluste, fehlende Wettbewerbsfähigkeit, gefährdeter Industriestandort: Die Übungen in Schwarzmalerei seitens der Interessenvertretungen der Unternehmen fallen in der Öffentlichkeit auf fruchtbaren Boden. Einer nüchternen Prüfung der Fakten halten sie hingegen in keiner Weise stand: Österreichs Industrieproduktion ist von der Eurokrise merklich getroffen, doch im Vergleich mit anderen Ländern läuft sie weiterhin ganz passabel. Weiterlesen

Mittelfristiger Strukturwandel zugunsten wissensintensiver Dienste

Michael Mesch, 11. Mai 2015

michael-meschWie veränderte sich die österreichische Beschäftigungsstruktur nach Sektoren, Wirtschaftsbereichen und Branchen mittelfristig, d.h. seit Anfang der 1990er-Jahre? Das nachgefragte Arbeitsvolumen erhöhte sich zwischen 1991 und 2012 um knapp 12%. Produktionsbezogene Dienstleistungen sowie Gesundheits- und Sozialwesen gewannen auf Kosten von Landwirtschaft und Sachgüterproduktion Anteile an der Erwerbstätigkeit. Gleichzeitig verschob sich die Beschäftigungsstruktur sowohl innerhalb der Sachgüterproduktion als auch innerhalb des Dienstleistungssektors zu wissensintensiven Branchen. Weiterlesen

Beschäftigung in Wien: Berufliche Aufwertung statt Polarisierung

Michael Mesch, 14. August 2014

michael-meschIn welche Richtung wandelte sich die Berufsstruktur der Beschäftigung in Wien während des Zeitraums 2001-12? Erfolgte – wie aufgrund von standorttheoretischen Überlegungen zu vermuten ist – ein Berufsstrukturwandel zugunsten von hoch qualifizierten Angestelltenberufen? Es zeigt sich, dass vor allem der Anteil der Akademischen Berufe gestiegen ist. Dafür ausschlaggebend sind sowohl Verschiebungen zwischen Branchen als auch zunehmende Anteile Akademischer Berufe innerhalb der einzelnen Branchen, wobei dies aber nicht auf Verdrängungseffekte zurückzuführen ist. Weiterlesen

Neue Managementm(eth)oden

Heinz Leitsmüller, 21. Novemver 2013

leitsmuellerÖsterreichs Unternehmen befinden sich seit Jahren in einem hoch dynamischen Wandel. Meist geht es darum, die Flexibilitätsanforderungen weiter zu erhöhen. Die Folge sind noch flexiblere Arbeitszeit- sowie Lohn- und Gehaltsmodelle, stetig steigende atypische Beschäftigungsverhältnisse und ständige Restrukturierungen. Laut im Rahmen des „AK-Strukturwandelbarometers“ befragten Betriebsräten rechnen sich diese Maßnahmen für die Unternehmen meistens, die Beschäftigten bleiben aber immer öfter auf der Strecke. Weiterlesen