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Wirtschaftliche Stagnation und ihre Überwindung

Markus Marterbauer, 20. Jänner 2017

Marterbauer, Konjunktur, Experte, WirtschaftspolitikSeit Beginn der Finanzkrise im Jahr 2008 stagniert die Wirtschaftsleistung in Österreich und der Eurozone. Wirtschaftswissenschafter von Paul Krugman über Richard Koo bis Larry Summers bieten aktuell wesentliche Einsichten zu den Ursachen der säkularen Stagnation (Zustand ohne wirtschaftliches Wachstum). Aber auch historisch hat die Ökonomie – allen voran der Österreicher Josef Steindl – viel Erhellendes beizutragen. Die Lösungsvorschläge liegen auf der Hand: Ein Impuls durch öffentliche Investitionen, die Priorisierung der Realwirtschaft gegenüber der Finanzwirtschaft, Umverteilung zu den konsumfreudigen unteren Einkommensgruppen, technologische und soziale Innovationen, aber auch eine Debatte um die Ziele des Wirtschaftens. Weiterlesen

Mit negativen Realzinsen aus der Stagnation?

Philipp Heimberger, 16.September 2014

Foto PHSteht uns ein stagnierendes Europa für die nächsten zehn, zwanzig Jahre bevor? Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Hypothese der sogenannten säkularen Stagnation. Diese Position hat in der wirtschaftspolitischen Debatte angesichts der anhaltend niedrigen Wachstums- und Inflationsrate auch in Europa an Aufmerksamkeit gewonnen. Die Hypothese der säkularen Stagnation besagt, dass vielen europäischen Ländern wegen anhaltend unzureichender Nachfrage, sowohl von Seiten des Konsums als auch der Investitionen, eine lange Zeit wirtschaftlicher Stagnation bevorstehen könnte. Das Eintreten eines solchen Szenarios ließe sich jedoch mit einem wirtschaftspolitischen Umdenken verhindern. Weiterlesen