Schlagwort-Archive: Innovation

Start-ups: wirtschaftspolitische Wunderwaffe?

Agnes Streissler-Führer, 20. Juni 2017

Im Jahr 2016 gab es in Österreich fast 40.000 Neugründungen, maximal 1.000 davon können überhaupt als Start-ups gelten. Insgesamt dürfte es derzeit rund 4.000 Start-ups geben. Deren Teams bestehen anfangs meist aus zwei bis drei Personen. Start-ups unterscheiden sich von anderen Unternehmensgründungen vor allem dadurch, dass sie auf signifikantes Wachstum ausgerichtet sind und dass ihr Businessmodell „skalierbar“ ist, also mit gleichem Ressourceneinsatz ein immer größerer Markt erreicht werden kann. Weiterlesen

Politik der Innovation: Öffentliche Risiken und private Profite?

Gesellschaft für Plurale Ökonomik, 30. Oktober 2016

Heterodoxe Ökonomie, VWL, Innovation,Innovation ist das unübertroffene Modewort in wirtschaftspolitischen Debatten. Der ehemalige Chef des WIFO, Karl Aiginger wurde nicht müde, unter diesem Schlagwort Investitionen in Forschung und Bildung einzufordern, und auch der nicht mehr ganz neue Bundeskanzler Christian Kern setzt auf dieses Schlagwort. Wie schon Aiginger betont er die grundsätzliche Verantwortung des Staates nicht nur Forschungsfinanzierung und Investitionsanreize bereitzustellen, sondern selbst Risiko zu übernehmen und die Entwicklungsrichtung zu gestalten. Damit beruft er sich auf neue Erkenntnisse der Ökonomin Mariana Mazzucato, lehnt sich aber auch am aktuellen Diskurs um eine Renaissance der Industriepolitik an. Weiterlesen

Smart City – Nachhaltigkeit digital leicht gemacht?

Katharina Hammer & Thomas Ritt, 28. März 2014

profil_katharina_hammerritt aktuell 100x100neuDie Smart City gilt derzeit als innovatives Stadtkonzept. Viele Städte wollen smart werden. Doch reicht dieser Ansatz aus um soziale, ökologische und ökonomische Herausforderungen der Zukunft zu meistern? Weiterlesen

Der Standort Österreich – „abgesandelt“ oder doch „stark und wachsend“?

Andreas Schibany, 27.November 2013

AndreasSchibany100x100Der Präsident der Österreichischen Wirtschaftskammer hat jüngst die Diskussion über den Standort Österreichs in einem bekannten Diktum neuerlich angefacht und damit wieder jenes Standortargument strapaziert, welches fest im Argumentationspool der Industrie zu liegen scheint. Argumente, Vergleichszahlen und Indikatoren finden sich zuhauf, denn es existiert bereits eine große Zahl an internationalen Benchmarkingstudien und Rankings, welche allesamt eine Fülle an Vergleichsindikatoren anbieten. Daraus werden dann – je nach Standpunkt und Interessenslage – Argumente in Hinblick auf eine Standortproblematik oder auch in Richtung Standortvorteile abgeleitet. Für politische Entscheidungsträger ist dies ein beliebtes Indikatorensammelsurium, um politische Botschaften zu untermauern. Doch wie steht es wirklich um den Standort Österreich? –  Versuch einer seriösen Antwort. Weiterlesen

Arbeitsplätze durch Innovation

Miron Passweg, 16. Juli 2013

Im Auftrag der AK untersuchte das WIFO, wie sich technische Innovationen auf die Beschäftigung auswirken. Das Ergebnis: Die in der Studie hochgerechneten Beschäftigungseffekte für die untersuchten Innovationen im Zeitraum 2004 bis 2006 ergeben, dass diese in den beiden Folgejahren für über ein Drittel des gesamten damaligen Beschäftigungszuwachses in Österreich verantwortlich waren. Netto wurden jährlich 19.000 Arbeitsplätze geschaffen – überwiegend durch Prozess- bzw. Produktinnovationen. Damit wird deutlich, dass das Angebot innovativer und qualitativ hochwertiger Produkte und Dienstleistungen und keine rein kostenorientierte Strategie, die auf Massenproduktion und Lohndruck abzielt, für Österreichs Wirtschaft am erfolgversprechendsten ist. Eine aktivere Innovationspolitik, Verbesserungen im Bildungssystem und die Einbindung der Belegschaft sind daher gefordert, um mehr Beschäftigung durch Innovation zu schaffen. Weiterlesen