Schlagwort-Archive: Industrie 4.0

Mitbestimmung 4.0

Michael Heiling, 27. März 2017

Die fortschreitende Digitalisierung – also die ständige, immer kostengünstigere und immer dichtere Kommunikation von Daten – hat unsere Arbeit und die Art, wie wir konsumieren, bereits stark verändert. Unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ bereiten sich Regierungen und Unternehmen auf zukünftige Geschäftsmodelle vor. In diesem Kontext muss auch die betriebliche Mitbestimmung weiterentwickelt werden. Weiterlesen

Bildung im Kontext von Digitalisierung

Trude Hausegger, 23. März 2016

Die mittlerweile vielfältige Literatur zu den Themen Digitalisierung oder Arbeitswelt 4.0 zeichnet ein differenziertes Bild über die zu erwartenden Veränderungen in der Arbeitswelt. Die hinter diesen Schlagworten liegenden technologischen Veränderungen und die dadurch ermöglichten Produktions- und Geschäftskonzepte erfordern von Beschäftigten neue bzw. auch zusätzliche Kompetenzen. Um welche Kompetenzen es konkret geht, hängt – wie auch bisher – vom Berufsbereich und innerhalb der einzelnen Berufsbereiche von der konkreten Tätigkeit ab. Es lassen sich aber einige durchgängige Anforderungen beschreiben, die in diesem Blogbeitrag aufgegriffen werden. Weiterlesen

Umfrage: Wer bestimmt den digitalen Wandel im Betrieb

Michael Heiling, Elisabeth Lugger, 17. August 2016

Heiling_100x100LuggerPotenzial positiv, Wirkung ambivalent, Mitbestimmung ausbaufähig. Der digitale Wandel im Betrieb aus der Sicht von BelegschaftsvertreterInnen. Weiterlesen

Webtipps der Woche: 8. Juni 2016

Jede Menge Hintergründe, 8. Juni 2016

webtipps 2Wie Deutschland zu einer Nation des sozialen Abstiegs geworden ist, welche Macht die internationalen Nachrichtenagenturen haben, wie es Menschen mit der Digitalisierung geht, was mit den Stimmen für Bernie Sanders wird und wer das TTIP bestimmt, dazu gibt es hier Lesens- und Sehenswertes. Weiterlesen

Industrie 4.0 als globaler Power Speak

Tobias Hinterseer, 31. Mai 2016

tobi_fhDas aktuelle Wirtschaftssystem ist stetig bestrebt, eine Welt für den Markt zu schaffen. Dieser wird, wie es Naomi Klein einmal formuliert hat, nach den drei typischen Forderungen der freien Marktwirtschaft – Privatisierung, Deregulierung und tiefe Einschnitte bei den Sozialausgaben – ausgerichtet. Bei dieser neoliberalen Transformation geht es um eine begrifflich und historisch festmachbare Veränderung der politisch-ökonomischen Realität und somit auch der sozialen und gesellschaftlichen Lebenswelten. Dafür nutzt diese Ideologie die Macht der Sprache, um ihre Inhalte zu verbreiten und zu manifestieren.

Weiterlesen

Gute Arbeit durch „Industrie 4.0“?

Jörg Flecker, 12. Mai 2016

FleckerBricht eine angekündigte Revolution über die Arbeitswelt herein, mit deren Folgen die Arbeitenden eben fertig werden müssen? Oder stellen neue technische Entwicklungen Potenziale dafür bereit, die Arbeit schrittweise neu – und mit entsprechendem politischem Nachdruck – auch besser zu gestalten? Weiterlesen

Automatisierung und Beschäftigung: Ein Rückblick aufs 20. Jahrhundert

Michael Mesch, 11. Mai 2016

Michael Mesch, Lohnpolitik, Automatisierung, BeschäftigungGegenwärtig wird intensiv über die möglichen Auswirkungen diskutiert, die eine Verwirklichung der „Industrie 4.0“- oder „Wirtschaft 4.0“-Konzepte hätte; insbesondere auf das Niveau der Beschäftigung, die berufliche Zusammensetzung der Beschäftigung, die Tätigkeitsprofile der Berufe, die Qualität der Arbeit u.v.m. Dies ist ein guter Zeitpunkt, um einen Blick zurück aufs 20. Jahrhundert zu werfen. Welche Auswirkungen hatte der beispiellose technische Fortschritt seit der Zweiten Industriellen Revolution Ende des 19. Jh.? Weiterlesen

Automatisierung und Beschäftigung: politische Gestaltungsspielräume

Michael Mesch, 20. April 2016

Michael Mesch, Lohnpolitik, Automatisierung, BeschäftigungIm Diskurs über die möglichen Auswirkungen der Automatisierung bzw. der Digitalisierung der Wirtschaft kommen zahlreiche Themen zur Sprache: vor allem die potenziellen Effekte auf das Niveau der Beschäftigung und die Beschäftigungsstruktur sowie die Gestaltungsspielräume, welche Politik, Sozialpartner und Interessenvertretungen der ArbeitnehmerInnen bei der Umsetzung von Automatisierungstechniken haben. Was die konkreten Auswirkungen der Automatisierungstechniken auf die Qualität der Arbeit, das Niveau der Beschäftigung und die Zusammensetzung der Beschäftigung sind, werden diese maßgeblich von dieser Mitwirkung beeinflusst. Weiterlesen

Digitalisierung und mittelfristiger Berufstrukturwandel

Michael Mesch, 1. Februar 2016

michael-meschIm Zuge der Diskussionen über die möglichen Auswirkungen der Digitalisierung der Wirtschaft (Stichworte Industrie 4.0 bzw. Wirtschaft 4.0) werden nicht nur die aggregierten Gesamtbeschäftigungseffekte, sondern auch die unterschiedliche Betroffenheit der Berufsgruppen erörtert. Der folgende Beitrag befasst sich mit den Veränderungen der österreichischen Berufsstruktur der Beschäftigung seit Anfang der 1990er-Jahre. Das ist jener Zeitraum, in dem sich die modernen Informations- und Kommunikationstechniken (PC, Internet etc.) in Österreich in nahezu allen Branchen und Berufen als Universaltechnik durchsetzten. Die bisherige Digitalisierung der Wirtschaft begünstigte die hoch qualifizierten Angestelltenberufe und die mittel qualifizierten Personenbezogenen Dienstleistungsberufe. Weiterlesen

Industrie 4.0 – Jobmaschine oder Jobvernichterin?

Enzo Weber, 19. Jänner 2016

enzoweber_100x100Eine aktuelle umfangreiche Makro-Studie für Deutschland analysiert die Folgen von Industrie 4.0 auf den Arbeitsmarkt. Entgegen Befürchtungen eines massenweisen Arbeitsplatzabbaus sind die Nettoeffekte auf die Beschäftigung bis 2030 gering. Die dahinter liegenden Verschiebungen innerhalb von Berufsgruppen und Qualifikationsstufen fallen allerdings deutlich höher aus und erfordern eine aktive Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik. Weiterlesen