Schlagwort-Archive: Gleichstellung von Frauen und Männern

Re-Visiting betriebliche Frauenförderung

Catharina Werkhausen, 6. April 2016

Werkhausen Catharina1Ob es darum geht Mädchen für technische Berufe zu begeistern oder zu erfahren, wie es erfolgreiche Top-Managerinnen geschafft haben: Themen rund um Frauenförderung sind in allen Medien vertreten. Die Begründungen für eine spezifische Förderung von Frauen sind neben der Chancengleichheit von Männern und Frauen auch Fachkräftemangel, das steigende Bildungsniveau und die steigende Erwerbstätigkeit von Frauen sowie die positive Auswirkung von weiblichen Mitarbeiterinnen auf den Unternehmenserfolg. Insbesondere in den 80er und 90er Jahren haben Programme zur Frauenförderung einen weiten Anklang gefunden. Aber was bedeutet betriebliche Frauenförderung heute? Weiterlesen

Aktuelle Brennpunkte auf dem Arbeitsmarkt: Beschäftigungswachstum, Gesundheit, Bildung und Gleichstellung

Ilse Leidl-Krapfenbauer, 26. Februar 2016

leidl100x100Was tut sich auf dem Arbeitsmarkt? Wie entwickeln sich Beschäftigung und Arbeitslosigkeit? Eine aktuelle Arbeitsmarktanalyse der Arbeiterkammer Wien analysiert und kommentiert die wesentlichen Entwicklungen auf dem österreichischen Arbeitsmarkt im zweiten Halbjahr 2015. Und es tut sich viel: ein (zu geringes) Beschäftigungswachstum, die schwierige Arbeitsmarktsituation von gesundheitlich beeinträchtigten Personen, die Segmentierung der Arbeitslosigkeit nach Bildungsabschlüssen und last but not least die (Un-)Gleichstellung von Frauen. Weiterlesen

Kinderbetreuungsgeld und Gleichstellung: Aktuelle Befunde und Ausblick auf das Konto

Helene Dearing und Gerlinde Hauer, 25. Februar 2016

Gerlinde-HauerHelene_DearingFördert das Kinderbetreuungsgeld eine partnerschaftliche Arbeitsaufteilung der Eltern? Und wie sind die aktuellen Reformvorschläge des Familienministeriums aus gleichstellungspolitischer Sicht zu bewerten? Diesen Fragen geht dieser Beitrag auf Basis einer Analyse des Kinderbetreuungsgeldes im europäischen Vergleich und der Ergebnissen des AK Wiedereinstiegsmonitoring nach.

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Flüchtlingskrise und globale Gleichstellung von Frauen

Irene Khan, 15. Feburar 2016

Irene KhanWie Europa mit der Flüchtlingskrise umgeht, wird enormen Einfluss auf die globale Entwicklung und die Gleichstellung der Geschlechter haben. Mehr als die Hälfte der über 60 Mio. Menschen, die derzeit weltweit auf der Flucht sind, sind Frauen und Mädchen. Die Flüchtlingskrise unter dem Gender-Aspekt zu betrachten ist daher wesentlich, um diese Herausforderung zu bewältigen, sagte Irene Khan in ihrer Keynote zum 2. Barbara Prammer-Symposium mit dem Titel „Frauen.Flucht.Solidarität“. Khan konstatierte dabei auch: „Wir befinden uns an einem gefährlichen Wendepunkt, denn bisherige Errungenschaften im Sinne der Frauen stehen auf dem Spiel“.

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Trend zur kürzeren Karenzzeiten von Frauen

Gerlinde Hauer, 21. August 2015

Gerlinde blogÖsterreich gehört im europäischen Vergleich zu den Ländern mit traditionell sehr langen Karenzzeiten von Frauen und einer geringen Väterbeteiligung. Die Ergebnisse des AK-Wiedereinstiegsmonitoring (WiMon) 2015 zeigen nun, dass die Reformen im Karenzrecht seit 2008 wirken. Unterstützt durch Verbesserungen bei der Kinderbetreuung und den arbeitsmarktpolitischen Angeboten für Wiedereinsteigerinnen haben sich die Wiedereinstiegschancen von Frauen verbessert. Auch die partnerschaftliche Teilung bei der Karenz nimmt zu. Jetzt gilt es anknüpfend an diese positiven Trends weitere Reformschritte in Richtung Gleichstellung umzusetzen.

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Geschlechtergerechte Arbeitszeit: Kürzer arbeiten – besser leben

Claudia Sorger, 24. Juli 2015

sorger claudiaDie im Rahmen der Aktionswoche „Kürzer arbeiten – leichter leben!“ der GPA-djp präsentierte Befragung von Erwerbstätigen zeigt einmal mehr, wie brisant das Thema  Arbeitszeitverkürzung ist. Obwohl es in den letzten Jahren wieder verstärkt Initiativen zu einer Neugestaltung der Arbeitszeit im Interesse der ArbeitnehmerInnen gab,  sind wir von einer neuen Arbeitszeit weit entfernt. Es liegt mittlerweile 40 Jahre zurück, dass die gesetzlich festgelegte wöchentliche Arbeitszeit von 45 Stunden auf 40 Stunden reduziert wurde und die in vielen Branchen kollektivvertraglich festgelegte Arbeitszeit von 38,5 Stunden ist bereits seit 25 Jahren unverändert. In der Arbeitszeitdiskussion der letzten Jahrzehnte dominierten Fragen der Flexibilisierung und Ausweitung der Arbeitszeit (vgl. Sorger 2014). Weiterlesen

Das Geschlecht macht den Unterschied am Arbeitsmarkt

Hilde Stockhammer, 23. Juni 2015

Ihilde Stockhammer Hilde-7623mmer wieder wird versucht, den Gender Gap klein zu rechnen. Zwei neue Studien zeigen jedoch, dass noch viel Raum bis zur tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt vorhanden ist.

Der vom Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) im Auftrag des AMS erstmals berechnete „Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt“ weist auf Datenbasis 2013 einen Frauenwert von 71% aus. Gleichstellung wäre bei 100% erreicht.

Eine weitere Studie von Synthesis Forschung „Das Geschlecht macht den Unterschied am Arbeitsmarkt“ zeigt darüber hinaus auf, wie sich die Ungleichstellung im Laufe der Erwerbsbiographie entwickelt. Weiterlesen

Wie Stellenanzeigen die Bewerbung von Frauen auf Männerberufe beeinflussen

Julia Brandl, 14. April 2015

Brandl_Julia_FOTOSeitdem Unternehmen in Stellenanzeigen nach eine/r Installateur/in, Abteilungsleitung (m/w) oder IT-SpezialistIn suchen, fühlen sich auch Frauen von Männerberufen angesprochen? Das ist zwar nicht falsch, jedoch liegen die Gründe, warum qualifizierte Frauen vor Bewerbungen auf Männerberufe zurückschrecken können, tiefer. Weiterlesen

Mythos: „Reich werden kann jedeR“

Attac, Armutskonferenz & BEIGEWUM,  31. Dezember 2014

mythen_reichtum_bildDass die Einkommen von Frauen und Männern auseinanderklaffen, ist gründlich belegt und allgemein bekannt. Viel hartnäckiger hält sich jedoch der Mythos, dass Frauen mehr erben und somit die gleichen Chancen haben, Vermögen zu erlangen wie Männer. Doch das ist nicht richtig. Auch bei Vermögen gibt es eine Schere zwischen Männern und Frauen, was vor allem an einer „gläsernen Vermögensdecke“ liegt. Die Einführung von Vermögenssteuern ist deswegen auch für Geschlechtergerechtigkeit wichtig. Weiterlesen

Gendersensible Statistik: Lebensrealitäten sichtbar machen

Edith Waltner, 23. September 2014

EdithWaltnerbUnterschiedliche Lebensrealitäten von Frauen und Männern zu (er-)kennen ist Voraussetzung dafür, diese zu verändern. Für die Gestaltung von Rahmenbedingungen und die Erarbeitung von Gleichstellungsmaßnahmen braucht es valide Zahlen, Daten und Fakten. Doch welche Merkmale sollen wie erhoben werden und welche Maßzahlen berechnet werden, um die Lebensverhältnisse von Frauen und Männern messbar zu machen und möglichst wirklichkeitsgetreu darzustellen? Eine neue Broschüre der Stadt Wien zum Thema „Gendersensible Statistik“ setzt sich mit den inhaltlichen und methodischen Fragestellungen zur Aufbereitung, Interpretation und Analyse von Genderdaten auseinander. Weiterlesen