Schlagwort-Archive: Führungspositionen

Gendersensible Nachfolgeplanung als Schlüssel zu mehr Frauen in Führungspositionen

Silvia Jankovic, 18. August 2017

Im Rahmen einer – vom Netzwerk Wissenschaft der AK Wien geförderten – Masterarbeit wurden anhand von qualitativen Interviews mögliche Einflussfaktoren auf die weibliche Unterrepräsentanz in den Führungsetagen österreichischer Unternehmen untersucht. Das zentrale Ergebnis: Neben notwendigen gesetzlichen Regelungen, wie z. B. Quoten, kann die Wirtschaft durch Eigeninitiative einen wesentlichen Beitrag leisten, um weiblichen Führungskräften den beruflichen Aufstieg zu ermöglichen und so den Anteil von Frauen in Managementpositionen zu erhöhen. Chancengleichheit als Unternehmensziel, familienfreundliche Werte und ein Commitment der obersten Führungsspitze bilden dafür die notwendige Basis. Wie aus der Unternehmenspraxis hervorgeht, ist neben transparenten Strukturen, Mentoring sowie bedürfnisorientierten Arbeitsmodellen ein nach Gender- und Diversity-Gesichtspunkten ausgelegtes Nachfolgemanagement entscheidend. Weiterlesen

Frauenquote auf österreichisch

Sonja Spitzer, 6. März 2015

SonjaSpitzerDie öffentliche Diskussion um eine gesetzliche Frauenquote für den Aufsichtsrat dreht sich im Kreis, sie hantelt sich von einer Ausflucht zur nächsten: Fordert man eine verpflichtende Quote, heißt es, man müsse eigentlich viel früher ansetzen und Mädchen für Karrieren als Managerinnen begeistern. Und kaum wird dieses Thema angeschnitten, ist von mangelnden weiblichen Rollenvorbildern die Rede. You can’t be, what you can’t see! Also doch bei der Frauenquote beginnen, um Einkommen, Macht und Teilhabe gerecht auf die Geschlechter aufzuteilen? Weiterlesen

Im Reich der Männer

Christina Wieser, 06.März 2014

Full size imageMit einer informellen Männerquote von fast 90 Prozent in den Aufsichtsräten gerät Österreich im internationalen Ranking immer mehr unter Druck. Jetzt muss die Regierung rasch handeln und per Gesetz für mehr Frauen an der Spitze der Unternehmen sorgen… Weiterlesen

Wenn Zeit zu Geld wird – Das Spannungsfeld bezahlte und unbezahlte Arbeit

Sybille Pirklbauer, 15. Oktober 2013

profil_pirklbauer_sybilleDie Redewendung von Zeit, die Geld ist, ist zwar abgedroschen, enthält aber viel Wahrheit – vor allem dort, wo es um den Abtausch bezahlter Erwerbsarbeit mit gesellschaftlich notwendiger unbezahlter Arbeit geht. Letzteres leisten bekanntlich vor allem Frauen, womit ihnen Zeit für Ersteres oft fehlt. Weiterlesen