Schlagwort-Archive: Flexibilisierung

Was ein feministischer Blick auf den digitalen Wandel bringen kann

Gerlinde Hauer, Barbara Hofmann und Petra Sauer, 30. Juni 2017

Welche gesellschaftlichen Herausforderungen bringt der digitale Wandel und was bedeutet das für Frauen? Was bringen neue bzw. flexiblere Arbeitsmöglichkeiten mit sich? Und wie können die Produktivitätssteigerungen durch den technologischen Fortschritt der Gesellschaft insgesamt zugutekommen? Diesen und weiteren Fragen widmete sich die Vorsitzende der Kommission „Arbeit der Zukunft“ der Hans-Böckler-Stiftung. Weiterlesen

Gesunde Vollzeit – das neue arbeitszeitpolitische Leitbild

Martin Griesbacher, 24. März 2017

Die Diskussion über die Ausweitung der täglichen und wöchentlichen Arbeitszeitgrenzen und des Durchrechnungszeitraums macht deutlich, dass es nicht nur um die reine Verlängerung von Arbeitszeit geht. Wesentlich ist nämlich auch, inwieweit die Beschäftigten Einfluss auf die Gestaltung ihrer Arbeitszeit haben. Um Gesundheit und gesellschaftliche Verträglichkeit der Erwerbsarbeitszeiten mit Flexibilisierungstendenzen in Einklang zu bringen, braucht es ein neues arbeitszeitpolitisches Leitbild: die gesunde Vollzeit. Weiterlesen

Arbeitszeitflexibilisierung: Zukunftsvision oder Rückschritt?

Charlotte Reiff, 20. Februar 2017

Blockzeiten, 12-Stunden-Tag, Digitalisierung und Kinderbetreuung: Arbeitszeitflexibilisierung wurde in den letzten Wochen in den Medien und auch auf Twitter und Facebook laufend diskutiert. Doch die vorgebrachten Argumente sind vielfach nicht sachlich und zielen bewusst darauf ab, Arbeitszeitflexibilität mit Modernität und Zukunft zu verknüpfen. Ist Arbeitszeitflexibilisierung die Voraussetzung für neue Arbeitswelten und Digitalisierung? Plädoyer für eine Diskussion abseits von Phrasen. Weiterlesen

Leistung ohne Betriebsrat lohnt sich nicht

Doris Lutz, 5. Februar 2014

dlLeistungslohn – dieser Begriff scheint in Krisenzeiten eine besondere Magie zu entfalten. Er soll glauben machen, dass die eigene Situation verbessert werden kann, wenn man sich nur genug anstrenge. Häufig haben aber AN viel zu wenig Einfluss auf die Leistungsparameter in einem Unternehmen, als da sind personelle Ausstattung zur Lösung von Aufgaben, Weiterbildungen etc. Interessant erscheint es da, dass in Betrieben, in denen ein Betriebsrat gewählt wurde, Gefahren neuer Personalmanagementstrategien weniger massive Auswirkungen zu zeitigen scheinen… Weiterlesen

Der Flexibilitätshype – darf’s ein bisserl weniger sein?

Christian Dunst & Adi Buxbaum, 28. November 2013

Foto Adi Blog„Arbeiten, wenn Arbeit da ist“ und „Ohne Flexibilisierung können wir den Standort nicht halten!“ sind nur 2 ausgewählte „Klassiker“ der Arbeitgeberseite, die im fast jährlich aktualisierten Diskurs zur weiteren Flexibilisierung und Deregulierung in der Arbeitswelt „hochkochen“. Lautstark wird der Untergang der heimischen Wirtschaft herbeigeredet, obwohl die Gewinne der Unternehmen wieder deutlich im Steigen begriffen sind und Managergehälter in teils obskurer Höhe ausbezahlt werden. Weiterlesen

Arbeitszeitflexibilisierung – brauchen wir den 12-Stunden-Tag?

Silvia Angelo, 27.September 2013

20Derzeit werden vor allem von Arbeitgeberseite die österreichischen Regelungen zur Arbeitszeit als zu unflexibel bezeichnet. In internationalen Vergleichen gibt es für diese These keinen Beleg, im Gegenteil: Internationale Rankings stufen Österreich durchwegs als flexibel ein. Darüber hinaus kann in Sonderfällen – etwa zur Abwicklung eines großen Auftrags ­- schon derzeit eine Tagesarbeitszeit von 12 Stunden täglich und 60 Stunden wöchentlich vereinbart werden. Weiterlesen

Aktive Beschäftigungspolitik statt Austerität und Deregulierung

Alexander Herzog-Stein, 15.April 2013

Die Gegensätze könnten fast nicht größer sein. Die Eurozone insgesamt befindet sich in der schwersten Beschäftigungskrise seit Einführung der Gemeinschaftswährung. Gleichzeitig wurde in Deutschland im abgelaufenen Jahr 2012 erneut ein neuer Beschäftigungsrekord vermeldet. Die Arbeitslosenquote belief sich laut Eurostat in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2012 auf 5,5 Prozent, dem niedrigsten Stand seit 1991, während sie in der Eurozone ein besorgniserregendes Niveau erreicht hat und insgesamt bei 11,4 Prozent lag. Und die aktuell vorliegenden Prognosen deuten darauf hin, dass sich diese gegensätzliche Entwicklung in diesem und im nächsten Jahr noch weiter zuspitzen wird.

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