Wie klimafit ist Österreich beim Heizen und Sanieren?

In der österreichischen Klimabilanz gibt es nur wenig Lichtblicke. Während der Ausstoß klimaschädigender Gase EU-weit in den letzten 25 Jahren um etwa ein Viertel zurückging, blieb er in Österreich etwa gleich hoch. Nur im Gebäudebereich konnte eine Senkung der CO2-Emissionen um 40 Prozent erreicht werden. Das ist keine schlechte Leistung, aber es ist noch viel zu tun. Die aktuelle Studie GLOBAL 2000-Wohnbaucheck 2017 zeigt, dass manche Bundesländer großen Aufholbedarf haben und es jetzt wieder mutige Schritte braucht, um die Energiewende im Gebäudebereich zu vollenden.

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Ambitionierte Energiepolitik als Hebel für Investitionen und Beschäftigung

Die Erreichung der in Paris beschlossenen Klimaziele 2015 stellt uns vor enorme Herausforderungen. Für Österreich bedeutet dies, dass in allen Sektoren – von Verkehr und Produktion über Wärme- und Stromversorgung – enorme Anstrengungen notwendig sein werden. Insbesondere im Bereich der Energieversorgung und -nutzung bieten sich damit Möglichkeiten für nachhaltige Investitionen, inländische Wertschöpfung und positive Beschäftigungsimpulse. Mit Steigerung der Energieeffizienz, ambitioniertem Ökostromausbau und dem dafür notwendigen Netzausbau sind drei wesentliche Stellschrauben identifiziert, um diese Chancen konkret ergreifen zu können. Diese Potenziale können dabei mit einem vergleichsweise geringen Einsatz öffentlicher Mittel ausgeschöpft werden.

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Energieeffizienzgesetz: Das Fundament ist errichtet, doch der Aufbau wackelt

Mit 1.Jänner 2015 tritt das Energieeffizienzgesetz in Kraft. Mithilfe von LieferantInnenverpflichtungen, strategischen Maßnahmen und Sanierung von Bundesgebäuden sollen damit bis 2020 Energieeinsparungen in Höhe von jährlich mindestens 1,5 % erfolgen.  Doch viel Fragen sind noch offen.

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Energieeffizienz – Ein Weg und ein Ziel

Ressourcen sind ein Kostenfaktor in der Produktion.  Kann die Ressourceneffizienz erhöht werden, dann ist es möglich, große Kosteneinsparungen zu erwirken bzw. die finanzielle Last, die durch Preissteigerungen entsteht, zu verkleinern. Eine sehr wichtige und teure Ressource ist Energie. Energieeffizienzsteigerungen haben sowohl auf staatlicher als auch auf industrieller Ebene zahlreiche positive Effekte. Dennoch entwickelt sich die Energieeffizienz in Österreichs Industrie nur schleppend.

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Welche Rolle spielen Energiepreise für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie?

Während die Europäische Union von der „Industriellen Renaissance“ träumt, klagt die europäische Industrie über hohe Energiepreise. Sie droht trotz großzügiger Sonderregelungen mit Abwanderung, würden die vergleichsweise hohen Energiepreise doch die internationale Wettbewerbsfähigkeit gefährden. Doch welche Rolle spielen Energiekosten tatsächlich für die Industrie? Und sind großzügige Ausnahmen, etwa wie bei der Finanzierung erneuerbarer Energie, tatsächlich gerechtfertigt? Ein genauerer Blick zeigt, dass die einseitige Fokussierung auf Energiepreise zu kurz greift. Energiepreise spielen selbst für die preisliche Wettbewerbsfähigkeit meist nur eine untergeordnete Rolle.

 

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Smart City – Nachhaltigkeit digital leicht gemacht?

Die Smart City gilt derzeit als innovatives Stadtkonzept. Viele Städte wollen smart werden. Doch reicht dieser Ansatz aus um soziale, ökologische und ökonomische Herausforderungen der Zukunft zu meistern?

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Energieeffizienzgesetz: Neue Massensteuer statt fortschrittlicher Maßnahmen?

Vom ambitionierten Energieeffizienzgesetz ist nur wenig geblieben.  So wie es aussieht,  werden  die EnergielieferantInnen und energieverbrauchende Unternehmen nur wenige bis gar keine Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz durchführen, sondern sich billig freikaufen. Während sich die Finanzministerin über neue Einnahmen freut, werden die Konsumentinnen und Konsumenten dafür teuer bezahlen.

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