Schlagwort-Archive: Ausbildung

Unsichere Jobs beeinflussen Arbeitsqualität und Gesundheit

Patricia Mayrhofer, 6. Dezember 2016 

foto_patricia_neuDie Arbeitswelt ist im Wandel – atypische und unsichere Beschäftigungsformen sind mittlerweile durchaus üblich. Mit derartigen Beschäftigungsverhältnissen geht meist eine große Unsicherheit einher: Wer nicht weiß, ob der befristete Vertrag verlängert wird, fühlt sich oft als Arbeitnehmer/-in zweiter Klasse und kann die persönliche Zukunft kaum planen. Nicht nur die drohende Arbeitslosigkeit, auch die Ungewissheit nach Umstrukturierungsprozessen ist eine große Belastung für die Betroffenen. Die Sorge um den Arbeitsplatz wirkt sich nicht nur negativ auf die Arbeitsqualität aus, sondern führt auch zu erheblichen psychischen und körperlichen Belastungen. Weiterlesen

Berufsbegleitendes Fachhochschul-Studium in Österreich – Eine kritische Analyse einer Erfolgsgeschichte

Georg Pilz, 23. September 2016

Mit der Etablierung der ersten Fachhochschulen im Jahr 1994 in Österreich wurde der Zugang für berufstätige Menschen zu Ausbildungen im tertiären Bereich erleichtert bzw. erweitert. Die Angebote an speziell auf diese Zielgruppe zugeschnittenen Studiengängen, welche ein Studium neben einer Vollzeitbeschäftigung erlauben, wurden sukzessiv ausgebaut. So erfreulich diese Entwicklung in quantitativer Hinsicht zu beurteilen ist, so muss auch genauer hinterfragt werden, ob die aktuellen Rahmenbedingungen für die Studierenden immer optimal gegeben sind oder ob etwas geändert werden sollte.

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Bildung ist der Schlüssel

Rudi Kaske, 16. September 2016

Rudi KaskeWie schaffen wir es, dass aus „Geflüchteten“, aus „Fremden“, aus AsylwerberInnen und MigrantInnen ArbeitnehmerInnen in Österreich werden? Der Schlüssel dafür liegt nicht in Ein-Euro-Jobs. Bildung ist der Schlüssel. Und das gleich auf mehreren Ebenen. Weiterlesen

Warum das Stellenangebot trotz hoher Arbeitslosigkeit steigt

Kai Biehl, 9. September 2016

Stellenangebot, ArbeitsmarktNach 2011 war das Stellenangebot des Arbeitsmarktservice (AMS) in Österreich sehr niedrig. In den Jahren 2013 und 2014 waren beim AMS sogar weniger offene Stellen gemeldet als im Krisenjahr 2009. Seit der Jahresmitte 2015 kam es jedoch zu einem erfreulichen Wiederanstieg, der sich mit Beginn des Jahres 2016 weiter beschleunigt hat. Das wird jetzt fälschlicherweise als Zeichen gedeutet, dass Arbeitslose weniger bereit wären die angebotenen Jobs anzunehmen. Was es braucht ist nicht eine Verschärfung der Zumutbarkeitsbestimmungen, sondern mehr Mittel für das AMS – für mehr Personal und für bessere Qualifizierungsangebote. Weiterlesen

Aus Leid wird Freud: Wie kann zur Weiterbildung motiviert werden?

Iris Gugenberger, 25. August 2016

Iris1_2Sogenannte „weiterbildungsferne“ Personen haben kaum bzw. deutlich geringere Chancen, an beruflicher Weiterbildung teilzunehmen und folglich davon zu profitieren. Sie dürfen oder wollen nicht am Prozess des Lebenslangem Lernen teilnehmen. In diesem Beitrag soll beleuchtet werden, wer dieser Zielgruppe angehört und welche Möglichkeiten es gibt, diese Personen (besser) zu erreichen. Weiterlesen

Jugendarbeitslosigkeit als Folge oder Ursache psychischer Beeinträchtigungen?

Christina Koblbauer, 22. August 2016

Koblbauer neuJugendliche, die mit psychischen Problemen kämpfen, fallen häufig aus dem Arbeitsmarkt heraus. Umgekehrt nehmen durch Inaktivität und Frustration auch die psychischen Probleme zu – ein Teufelskreis, der bis jetzt wenig Beachtung gefunden hat. Eine aktuelle Studie der Universität Linz hat erstmals die Zusammenhänge für Österreich analysiert. Weiterlesen

Das „Praktikum“ in der Praxis: Praktisch oder prekär?

Lisa Sinowatz, 2. August 2016

Lisa Sinowatz neu 100x100Sommerzeit heißt Urlaub, Sonne, Ferienspaß – könnte man meinen. Für viele junge Menschen bedeuten die Sommermonate nämlich auch das: Erste Erfahrungen mit Arbeitsmarkt, Lohnabhängigkeit und betrieblichen Arbeitsrealitäten. Und diese zeigen sich durchwachsen – so viel schon vorweg…

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Migration damals und heute: Was hat sich geändert?

Mevlüt Kücükyasar, 15. März 2016

Thumbnail imageAufgrund des wirtschaftlichen Aufschwungs Mitte der 1950er und des damit einhergehenden Bedarfs an Arbeitskräften schloss Österreich mit mehreren Ländern Anwerbeabkommen ab. Die dann als GastarbeiterInnen bezeichneten Arbeitskräfte wurden im provisorischen Arbeitsamt für „GastarbeiterInnen“ am Ostbahnhof empfangen und oft schon am nächsten Tag als HilfsarbeiterInnen in der Produktion, auf der Baustelle oder in der Landwirtschaft eingesetzt. Vor 50 Jahren hat das noch reibungslos funktioniert. Nun haben sich die Zeiten aber geändert: Sowohl die Situation auf dem Arbeitsmarkt als auch die Struktur der MigrantInnen, die ist heterogener als noch vor 50 Jahren.

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Lehrlingsmonitor: Ausbildungsqualität messen, vergleichen und ausbauen

Lisa Sinowatz, 29. Jänner 2016

Lisa-Sinowatz BlogfotoEinen guten Lehrling zu finden sei schwierig, sagen WirtschaftsvertreterInnen immer wieder. Aber gibt es auch genug gute Lehrbetriebe? – Jein, zeigt der Lehrlingsmonitor von AK und ÖGB – die größte Lehrlingsbefragung, die es in Österreich bisher gegeben hat. Weiterlesen

Unterstützungsstrukturen für Jugendliche am Übergang Schule-Beruf/Ausbildung in OÖ

Marlene Lentner, 9. September 2015

Lentner_NEUDie Bewältigung des Übergangs Schule-Beruf/Ausbildung hat sich in den letzten Jahrzehnten immer stärker zur zentralen Herausforderung in der Jugendphase entwickelt. Dabei hat ein nicht unerheblicher Teil der Jugendlichen, auch aufgrund der umfassenden Transformationsprozesse auf den Arbeitsmärkten, bei diesem Übergang mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Angesichts der weitreichenden Folgeprobleme eines frühen Schulabbruchs bzw. eines Bildungsabschlusses auf maximal Pflichtschulniveau – sowohl auf individueller wie auch gesellschaftlicher Ebene – hat sich in (Ober)Österreich ein umfassendes Unterstützungssystem entwickelt (Studie IBE).

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