Archiv der Kategorie: Digitalisierung

Sharing Economy – gut oder böse?

Simon Schumich und Karin Zimmermann, 8. August 2017

Teilen über das Internet liegt voll im Trend. Durch die „Sharing Economy“ entstehen neue Chancen, aber auch Risiken. Der Beitrag beschäftigt sich mit positiven und negativen Folgen der „Sharing Economy“ und der Arbeit in Cloud & Crowd. Es werden internationale Forderungen, Bewegungen und Beispiele zu betrieblicher Mitbestimmung auf Onlineplattformen beleuchtet und mögliche neue Wege für eine „gute“ Sharing Economy aufgezeigt. Weiterlesen

Dem Strukturwandel mit existenzgesicherten Weiterbildungsmöglichkeiten begegnen

Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger und Ulrike Huemer, 4. August 2017

Der Strukturwandel und die zunehmende Bedeutung von Digitalisierung auf dem Arbeitsmarkt erfordern ein leistungsfähiges System der Aus- und Weiterbildung für Erwachsene. Die wesentlichen Instrumente zur Existenzsicherung in Weiterbildungsphasen in Österreich ‑ Bildungskarenz, Bildungsteilzeit, Fachkräftestipendium und Selbsterhalterstipendium ‑ bieten jenen, die insbesondere von dem Strukturwandel und der Digitalisierung betroffen sind, nur unzureichende Unterstützung. Es bedarf daher einer Anpassung der vorhandenen Instrumente der existenzgesicherten Weiterbildung, die insbesondere auf Personen mit geringen und mittleren Qualifikationen fokussiert. Weiterlesen

Rohstoffpolitik: Mehr Verantwortung in Elektronik-Lieferketten

Herbert Wasserbauer, 27. Juli 2017

Smartphones, Tablets, Laptops & Co. haben unser Leben in nur wenigen Jahren rasant verändert. Die fortschreitende „Digitalisierung“ ist in aller Munde. Oft wird aber vergessen, dass eine digitalisierte Wirtschaft und Gesellschaft auch eine „Hardware“ braucht. Hinter glänzenden Bildschirmen, exakten Gehäusekanten und polierten Metallflächen verbergen sich nur allzu oft gravierende Menschenrechtsverletzungen und ökologischer Raubbau. Das NGO-Bündnis „AG Rohstoffe“ zeigt Probleme in den aktuellen Rohstoffpolitiken auf und fordert „sozial-ökologische Upgrades“ in globalen Lieferketten. Weiterlesen

Mit Marx über die Digitalisierung nachdenken

Tobias Hinterseer und Bernd Wimmer, 17. Juli 2017

Die Digitalisierung der Arbeitswelt bietet ein hohes emanzipatorisches Potenzial. Um dieses erkennen und für eine solidarische Gesellschaft eintreten zu können, hilft uns ein alter Bekannter weiter: Karl Marx. Seine Gedanken zum technischen Fortschritt sind aktuell wie eh und je. Weiterlesen

Was ein feministischer Blick auf den digitalen Wandel bringen kann

Gerlinde Hauer, Barbara Hofmann und Petra Sauer, 30. Juni 2017

Welche gesellschaftlichen Herausforderungen bringt der digitale Wandel und was bedeutet das für Frauen? Was bringen neue bzw. flexiblere Arbeitsmöglichkeiten mit sich? Und wie können die Produktivitätssteigerungen durch den technologischen Fortschritt der Gesellschaft insgesamt zugutekommen? Diesen und weiteren Fragen widmete sich die Vorsitzende der Kommission „Arbeit der Zukunft“ der Hans-Böckler-Stiftung. Weiterlesen

Roboter oder Automatisierung sind nicht das Problem, machtlose Arbeitnehmer schon

Lawrence Mishel und Heidi Shierholz, 28. Juni 2017

In den Medien wird derzeit wieder die Angst vor arbeitsplatzvernichtenden Robotern geschürt und Experten sehen Automatisierung als wichtige Ursache für die langfristige Lohnstagnation in der Mittelschicht. Aber schreitet die Revolution des Arbeitsmarkts durch Roboter gerade wirklich besonders schnell voran? Nein, im Gegenteil. Zunächst darf man nicht vergessen, dass Technologie und Automatisierung schon seit jeher zu neuen Arbeitsweisen geführt haben. Technik ist nicht das Problem. Dank Robotern und Automatisierung können wir für weniger Geld mehr produzieren, die Effizienz steigt. Wenn Waren und Dienstleistungen billiger werden, können sich die Verbraucher mehr von Robotern gefertigte Produkte kaufen oder ihr gespartes Geld für andere Dinge ausgeben. Und wenn die Verbraucher mit ihrem überschüssigen Geld zusätzliche Waren und Dienstleistungen kaufen, entstehen neue Arbeitsplätze. Diese neuen Arbeitsplätze ersetzen zum Teil die Arbeitsplätze, die durch die Automatisierung wegfallen. Weiterlesen

Start-ups: wirtschaftspolitische Wunderwaffe?

Agnes Streissler-Führer, 20. Juni 2017

Im Jahr 2016 gab es in Österreich fast 40.000 Neugründungen, maximal 1.000 davon können überhaupt als Start-ups gelten. Insgesamt dürfte es derzeit rund 4.000 Start-ups geben. Deren Teams bestehen anfangs meist aus zwei bis drei Personen. Start-ups unterscheiden sich von anderen Unternehmensgründungen vor allem dadurch, dass sie auf signifikantes Wachstum ausgerichtet sind und dass ihr Businessmodell „skalierbar“ ist, also mit gleichem Ressourceneinsatz ein immer größerer Markt erreicht werden kann. Weiterlesen

Arbeitsmarkteffekte der Digitalisierung

Sylvia Kuba, 10. Mai 2017

„Geht uns die Arbeit aus?“ – eine Frage, die in Zusammenhang mit Digitalisierung sofort im Raum steht. Pessimistische Studien sehen jeden zweiten Arbeitsplatz gefährdet. Andere argumentieren, dass technologischer Fortschritt historisch betrachtet zwar bestimmte Berufsgruppen verdrängt, aber immer auch neue Arbeitsplätze entstehen lässt. Ob es diesmal anders ist, wird wesentlich von der politischen Gestaltung abhängen. Weiterlesen

Bildung als Schlüssel für „Industrie 4.0“?

Ilse Leidl-Krapfenbauer, 2. Mai 2017

Bildung und der sich verändernde Qualifikationsbedarf sind zentrale Themen in der Digitalisierungsdiskussion, an denen man derzeit nicht vorbeikommt. Und das nicht zu Unrecht: Denn digitale Kompetenzen und Bildung werden  eine wichtige Voraussetzung für die individuellen Teilhabemöglichkeiten von jedem von uns in der Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt sein. Doch damit auch alle gleichberechtigt die für die (Arbeits-)welt von heute und morgen benötigten Fertigkeiten erlangen können, braucht es entsprechende Rahmenbedingungen. Weiterlesen

Der A&W-Blog läuft ab jetzt unter Creative Commons Lizenz

Ute Weiner, 14. April 2017

Wissen soll man teilen. Aus dieser Motivation heraus läuft der A&W-Blog seit kurzem unter der Creative Commons Lizenz CC-BY-SA 4.0. Damit ist er Teil der stetig wachsenden Community von Wissens- und Informationsanbietern, die sich zu „open“ bekennt. Warum sich die Autorinnen und Autoren für diesen Weg entschieden haben, was es mit CC-Lizenzen auf sich hat und was die gewählte Lizenz für alle interessierten NachnutzerInnen bedeutet, findet sich hier: Weiterlesen