Archiv des Autors: Thomas Hader

Thomas Hader

Über Thomas Hader

Thomas Hader ist Referent für PendlerInnenmobilität in der Abteilung Umwelt und Verkehr der AK Wien.

Der lange Weg zur Arbeit: Pendeln und Lebensrealitäten

Thomas Hader, 8. Februar 2017

In den vergangenen Monaten wurde immer wieder über die mangelnde Mobilitätsbereitschaft von ArbeitnehmerInnen berichtet. Im Raum stehen Forderungen nach einer Ausweitung der Zumutbarkeit von Arbeitswegen. Für PendlerInnen bedeutet dies jedoch massive Eingriffe in ihre Lebensrealitäten und es wird dabei auch außer Acht gelassen, wie viel sie jetzt schon in ihre Arbeitswege investieren. Weiterlesen

Alle Jahre wieder – Vorfreude und gemischte Gefühle vor dem Fahrplanwechsel

Thomas Hader und Thomas Kronister, 10. Dezember 2015

kronister_web_100x110BAK_Thader_LThumbEin Fahrplanwechsel bedeutet für die 180.000 PendlerInnen  nur im Idealfall eine Verbesserung des Angebots. Oftmals bedeuten Fahrplanänderungen aber auch, dass Arbeitswege und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht mehr reibungslos klappen. Ein Plädoyer für mehr Planungssicherheit für ArbeitnehmerInnen. Weiterlesen

Mit der Bahn zur Arbeit – Potenziale für die Ostregion

Thomas Hader, 27. November 2015

BAK_Thader_LThumbDerzeit nutzen rund 56.000 Wiener Ein- und AuspendlerInnen die Bahn am Arbeitsweg.   Ergebnisse einer TU-Studie im Auftrag der Arbeiterkammern Wien, Niederösterreich und Burgenland kommen zu dem Ergebnis: Es könnten doppelt so viele sein. Dafür brauchen Penderlnnen aber kurze, kostengünstige  und bequeme Wege zwischen Wohnen und Arbeiten.

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Arbeitswege im Rückspiegel. Ein Blick nach vorne

Thomas Hader, 30. Oktober 2015

BAK_Thader_LThumbArbeitnehmerInnen nehmen immer weitere und immer flexiblere Arbeitswege auf sich. Auf den Kosten bleiben die Betroffenen selbst sitzen. Nachhaltige Pendelmobilität braucht Lösungen abseits der etablierten Pfade. Das Angebot des öffentlichen Verkehrs ist stärker an den Bedürfnissen der ArbeitnehmerInnen zu orientieren. Weiterlesen

Mobilität im ländlichen Raum – „Autofahrer unterwegs*“

Thomas Kronister & Thomas Hader, 22. September 2014

kronister_web_100x110Mindestens 86% der ländlichen Haushalte besitzen einen Pkw, sagt die Statistik Austria. Damit sollte der Zugang zu Mobilität auch im ländlichen Raum kein Problem sein, könnte man meinen. Doch wenn man sich die Statistiken genauer ansieht, fällt rasch auf: Auto-Mobilität ist teuer und nicht für alle leistbar. Öffentliche Verkehrsmittel sind wesentlich besser leistbar, ein Ausbau wäre daher sinnvoll. Weiterlesen

Arbeiten für ein Butterbrot – über den Einsatz von freiwilligen LenkerInnen im öffentlichen Verkehr

Thomas Hader, BAK_Thader_LThumb02. April 2013

Ich bin kürzlich auf eine Publikation der Niederösterreichischen Landesregierung aufmerksam geworden, die mich enorm nachdenklich stimmt,ein Kurier Artikel vom 8.3. über die Umsetzung der dortigen Empfehlungen brachte für mich dann das Fass zum Überlaufen und veranlasste mich zu diesem Artikel. Aber alles der Reihe nach: Stein des Anstoßes ist der Leitfaden „Kleinräumige Mobilitätsangebote – Empfehlungen für die praktische Umsetzung“. Darin werden Empfehlungen abgegeben, wie Gemeinden ein Angebot an Öffentlichen Verkehrsmitteln (sogenannten Mikro-ÖV) auf die Beine stellen können. Grundsätzlich ja eine begrüßenswerte Initiative, doch um möglichst billig davon zu kommen wird in der Publikation über weite Teile empfohlen, bei den Personalkosten zu sparen. Weiterlesen