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Nadja Bergmann

Über Nadja Bergmann

Forschung und Projektmanagement bei L&R Sozialforschung

Equal Pay Day: Über 82 Brücken musst du gehen?

Nadja Bergmann und Hannah Steiner, 11. Oktober 2016

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Am 11. Oktober ist wieder einmal Equal Pay Day. Ab dann arbeiten Frauen statistisch gesehen bis zum Jahresende, also 82 Tage, gratis. Im EU-Durchschnitt liegt Österreich seit Jahren am unteren Ende, nur Estland hat noch schlechtere Werte. Zwar schrumpft der Gender Pay Gap (GPG), aber nur äußerst langsam und das, obwohl Maßnahmen auf verschiedensten Ebenen gesetzt werden. Eine umfassende Strategie zur Bekämpfung der Einkommensschere fehlt jedoch, sowohl in Österreich als auch in der EU. Internationale Beispiele zeigen, was getan werden könnte.

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Die ewige Einkommensschere? Eine Kurzanalyse zum 8. März 2016

Nadja Bergmann, 8. März 2016

Nadja BergmannDer internationale Frauenkampftag ist ein Tag, um die noch immer bestehenden Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern sichtbar zu machen – und gemeinsam dagegen aufzutreten. Ein besonders sichtbares Zeichen dafür sind die nach wie vor sehr ausgeprägten Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern. Ein länderübergreifendes EU-Projekt zeigt, dass es branchenspezifische Ursachen gibt und daher auch branchenspezifische Strategien braucht, will man den Gender Pay Gap verringern.

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Männer und Gleichstellung: Ewiges Hindernis oder neue Verbündete auf dem Weg zu geschlechtergerechten Arbeitszeiten?

Nadja Bergmann, 28. Juli 2014

Sind Männer vor allem ein Hindernis auf dem Weg zur Gleichstellung oder können Männer neue Verbündete für eine gemeinsame Gleichstellungspolitik sein? Kann überhaupt von „den“ Männern und „den“ Frauen gesprochen werden oder sind andere Faktoren wie soziale Schicht, Migrations- oder Bildungshintergrund zentraler? Weiterlesen

Betriebliche Rahmenbedingungen und Vereinbarkeit – ein Widerspruch in sich?

Nadja Bergmann, 10. April 2014

SONY DSCDie Vereinbarkeit von Beruf und Kinderbetreuung ist nach wie vor eine große Herausforderung, die trotz des Trends in Richtung aktiver Vaterschaft, Papamonate und leichter Erhöhung des Männeranteils an der Elternkarenz, noch immer vorwiegend Frauen betrifft bzw. Frauen eher ermöglicht wird. In einer Studie von L&R Sozialforschung im Auftrag der AK Wien zeigen sich nun die tatsächlichen institutionellen und vor allem betrieblichen Rahmenbedingungen, mit denen berufstätige Eltern konfrontiert sind: Eine (fehlende) Vereinbarkeitsunterstützung auf betrieblicher Ebene, geschlechtsspezifische intrapartnerschaftliche Einkommens- und Arbeitsteilung sowie begrenzte institutionelle Kinderbetreuungsmöglichkeiten – drei Seiten derselben Medaille. Weiterlesen