Archiv des Autors: Michael Mesch

Michael Mesch

Über Michael Mesch

Referent in der Wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung der AK Wien für Arbeitsmarkt- und Verteilungsfragen sowie Geschäftsführender Redakteur der Quartalszeitschrift "Wirtschaft und Gesellschaft".

Mittelfristiger Strukturwandel zugunsten wissensintensiver Dienste

Michael Mesch, 11. Mai 2015

michael-meschWie veränderte sich die österreichische Beschäftigungsstruktur nach Sektoren, Wirtschaftsbereichen und Branchen mittelfristig, d.h. seit Anfang der 1990er-Jahre? Das nachgefragte Arbeitsvolumen erhöhte sich zwischen 1991 und 2012 um knapp 12%. Produktionsbezogene Dienstleistungen sowie Gesundheits- und Sozialwesen gewannen auf Kosten von Landwirtschaft und Sachgüterproduktion Anteile an der Erwerbstätigkeit. Gleichzeitig verschob sich die Beschäftigungsstruktur sowohl innerhalb der Sachgüterproduktion als auch innerhalb des Dienstleistungssektors zu wissensintensiven Branchen. Weiterlesen

Bekämpfung der Deflation im Euroraum nur durch koordinierte Politiken

Michael Mesch, 27. Jänner 2015

michael-meschFür den Euroraum besteht die akute Gefahr, in eine länger anhaltende Phase makroökonomischer Deflation zu geraten, gekennzeichnet durch sinkendes Preisniveau oder nur sehr geringe Inflation. Dies geht mit einer stagnierenden gesamtwirtschaftlichen Nachfrage insbesondere aufgrund von Konsumaufschub und Investitionsflaute, Unterauslastung der Produktionskapazitäten und anhaltend hohe Arbeitslosigkeit. Um die drohende deflationäre Stagnation zu verhindern, sind eine Wende in der EU-Wirtschaftspolitik zu einer expansiven Ausrichtung und ein rasches, energisches und koordiniertes Vorgehen von Geld-, Fiskal- und Lohnpolitik in diese Richtung erforderlich. Weiterlesen

Beschäftigung in Wien: Berufliche Aufwertung statt Polarisierung

Michael Mesch, 14. August 2014

michael-meschIn welche Richtung wandelte sich die Berufsstruktur der Beschäftigung in Wien während des Zeitraums 2001-12? Erfolgte – wie aufgrund von standorttheoretischen Überlegungen zu vermuten ist – ein Berufsstrukturwandel zugunsten von hoch qualifizierten Angestelltenberufen? Es zeigt sich, dass vor allem der Anteil der Akademischen Berufe gestiegen ist. Dafür ausschlaggebend sind sowohl Verschiebungen zwischen Branchen als auch zunehmende Anteile Akademischer Berufe innerhalb der einzelnen Branchen, wobei dies aber nicht auf Verdrängungseffekte zurückzuführen ist. Weiterlesen

Arbeitsmarkt und Lohn

Michael Mesch, 21. Jänner 2014

bak_mmesch_MThumbNeoklassik und Postkeynesianismus führen Arbeitslosigkeit auf unterschiedliche Ursachen zurück. Die wirtschaftspolitischen Schlussfolgerungen der beiden ökonomischen Denkrichtungen in Bezug auf die Bekämpfung von Arbeitslosigkeit sind sehr verschieden, widersprechen einander z. T. diametral.

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