Archiv für den Autor: Michael Heiling

Michael Heiling

Über Michael Heiling

Referent für die Branchen Energie, Bildung/Forschung, Werbung/Medien und Wirtschaftsdienstleistungen in der Abteilung Betriebswirtschaft der AK Wien.

Digitale Arbeitsvermittlungsplattformen: Versuch einer strukturellen Bewertung

Sylvia Kuba & Michael Heiling, 16. November 2015

Heiling_MichaelkubasylviaOnline-Plattformen schießen in allen möglichen Feldern aus dem Boden. Reinigung bei Helpling, Paketlieferungen bei CheckRobin, Online-Dienstleistungen bei Clickworker – dies sind nur einige Beispiele für Tätigkeiten, die online vermittelt werden. Die Europäische Kommission ordnet diese Plattformen in einer aktuellen Mitteilung euphemistisch unter dem Schlagwort „Partizipative Wirtschaft“ ein. In diesem Text werden anhand einiger Arbeitsvermittlungsplattformen strukturelle Gemeinsamkeiten identifiziert: Welche Eigentümerstruktur steht hinter den Plattformen? Wie stellen sie sich selbst dar? Welche Geschäftsmodelle liegen ihnen zu Grunde? Wie steht es um die Entlohnung und die Vertragsbedingungen? Und vor allem: Was heißt das für die dort arbeitenden Menschen? Wir stellen  sieben zentrale Thesen dar und wagen genau das, was auch auf den Plattformen auf die Menschen zukommt, die von ihnen vermittelt werden: eine Bewertung. Weiterlesen

Die Macht der Daten

Sylvia Kuba & Michael Heiling, 4. November 2015.

kubasylviaHeiling_MichaelZwei Grafiken zeigen die wachsende Macht von Internetkonzernen, deren Geschäftsmodelle auf der Sammlung, Analyse und Kombination von Daten basieren. Oft wird in Diskussionen das Gefühl vermittelt, dass man den rasanten Entwicklungen im Bereich von Big Data eigentlich nichts entgegen setzen könnte und der Kampf um den Schutz von Privatsphäre und Persönlichkeitsrechten längst verloren wäre. Ganz so ist es freilich nicht.

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Ratingagenturen: Neue Regeln, altes System?

Michael Heiling, 08. April 2013

Thumbnail imageZu Jahresbeginn stimmte das Plenum des Europäischen Parlaments über neue Regeln für Ratingagenturen ab. Das Abstimmungsergebnis ist dabei eine Kompromisslösung, die im Trilog mit der Europäischen Kommission und dem Rat Ende November ausgehandelt wurde. Aller Tage Abend kann es mit diesem Beschluss schon alleine aus prozeduralen Gründen nicht sein. Und von einer „Zähmung der Agenturen“, die seit 2008 aus durchaus unterschiedlichen politischen Lagern gefordert wird, kann noch keine Rede sein. Weiterlesen