Archiv des Autors: Klemens Himpele

Klemens Himpele

Über Klemens Himpele

Klemens Himpele leitet die Magistratsabteilung 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik der Stadt Wien

Kommunale Antworten auf die Share Economy

Klemens Himpele, 3. März 2016

Himpele, Wien, WirtschaftspolitikIn den vergangenen Monaten ist viel über die neuen technologischen Entwicklungen und ihren Impact auf den Arbeitsmarkt diskutiert worden. Auch hier im Blog wurde die Frage aufgeworfen, ob die neuen Produktionsmöglichkeiten der Industrie 4.0 menschliche Arbeit ersetzen oder verändern und wie neue Arbeitsmodelle wie das Crowdworking einzuschätzen sind (hier und hier). Auch die Share Economy wurde beleuchtet. Die Stadt Wien hat nun einen Bericht vorgelegt, wie sie mit Teilen der Share Economy umgehen will. Weiterlesen

Fehlende öffentliche Einnahmen als Hauptkostenfaktor der Krise

Klemens Himpele, 10. November 2014

Foto Klemens Himpele kleinDie Finanz- und Wirtschaftskrise und die damit verbundenen schlechten Nachrichten gehören fast schon zum Alltag. Spätestens ab 2009 hat die Krise deutliche Spuren hinterlassen: Das Wirtschaftswachstum ist mau, die Arbeitslosigkeit steigt, und in Europa droht zusätzlich eine Deflation. All das wirkte sich – gemeinsam mit den Bankrettungen – negativ auf die Staatsverschuldung aus, insbesondere durch krisenbedingte geringere öffentliche Einnahmen. Weiterlesen

Brain Drain in Österreich?

Klemens Himpele, 23. April 2014

Foto Klemens Himpele kleinSchon der Antext in der Neuen Zürcher Zeitung war dramatisch: „Auf längere Sicht wird der ungebremste Braindrain für Österreich zu einem noch grösseren Problem als die Folgekosten der Hypo Alpe Adria“ schrieb Matthäus Kattinger dort am 1. April – es war aber offenbar nicht als Aprilscherz gemeint. Auch andere Medien hatten das Thema aufgegriffen und der Tenor war: Österreich verliert seine Geisteselite. Insbesondere die NZZ folgerte daraus, dass „überbordende Regulierungswut“ oder zu hohe Steuern schuld für den Brain Drain wären. Bei näherer Betrachtung stellt sich jedoch heraus, dass diese Argumentation auf Sand gebaut ist, weil es in Österreich vielmehr einen „Brain Gain“ gibt, also einer Nettozuwanderung gut ausgebildeter Menschen. Weiterlesen

Wachsende Stadt in Zeiten des Sparens

Klemens Himpele, 11. Februar 2014

Foto Klemens Himpele kleinWien wächst – die Prognosen  von Statistik Austria gehen davon aus, dass bis 2031 weitere 240.000 EinwohnerInnen dazukommen werden. Innerhalb von 30 Jahren wäre Wien dann um Graz und Linz gewachsen. Gleichzeitig soll gespart werden – das Nulldefizit für 2016 ist Bestandteil des innerösterreichischen Stabilitätspaktes, mit dem die unionsrechtlichen Vorgaben zur Haushaltsdisziplin der Mitgliedstaaten umgesetzt werden sollen. Wien soll also in den kommenden 15 Jahren die Infrastruktur von Graz errichten – sich aber für Investitionen nicht verschulden. Das alles dann auch noch im siebenten Jahr einer Wirtschaftskrise. Ein gute Anlass, sich mit der antizyklischen Fiskalpolitik und der Rolle von Investitionen zu befassen. Weiterlesen