Archiv des Autors: Julia Hofmann

Julia Hofmann

Über Julia Hofmann

Referentin für soziale Ungleichheit und Verteilungsfragen sowie Beschäftigung und Arbeitsbeziehungen in der Abteilung Wirtschaftswissenschaft der AK Wien.

Rationalisierung, Digitalisierung, gesellschaftliche Entwicklungen: Was denken die Angestellten?

Thomas Kreiml und Julia Hofmann, 14. September 2017

Die Umbrüche in der Arbeitswelt werden in der Öffentlichkeit stark diskutiert: Wie viele und welche Jobs werden durch die Digitalisierung wegfallen, welche werden neu entstehen? Wie wird sich die Arbeitsorganisation in Zukunft verändern? Was bedeutet das für die vielbeschworene „Work-Life-Balance“? Wir haben Angestellte in der Bankenbranche und im Handel zu ihren Einschätzungen befragt. Auch wenn sie eher skeptisch in die Zukunft blicken, so sehen sie dennoch Potenziale für Gestaltungsmöglichkeiten – etwa durch mehr Einflussnahme auf die Wirtschaftspolitik und gewerkschaftliches Engagement. Weiterlesen

Mehr Mitte! Wie bitte?

Julia Hofmann, 17. August 2017

In den letzten Monaten tauchte ein Begriff wieder vermehrt in politischen Diskussionen auf, der im Zuge der Verteilungsdebatten der letzten Jahre eher in den Hintergrund getreten ist: der Begriff der „Mitte“. Mehr oder weniger jede politische Partei in Österreich reklamiert für sich, die Interessen der Mitte zu vertreten. Doch wer ist eigentlich diese „Mitte“ und wie lässt sich progressive Politik in ihrem Namen machen? Weiterlesen

Ist Reichtum schlecht für die Gesellschaft?

Julia Hofmann, 19. August 2016

Julia_Hofmann_100x100Dass der Reichtum in Österreich höchst ungleich verteilt ist und nur ganz wenige die Chance haben, reich zu werden bzw. zu bleiben, wird von vielen mittlerweile als belegt angesehen. Dazu haben zahlreiche Studien beigetragen, die in den letzten Jahren auf Basis der Daten des Household Finance and Consumption Surveys (HFCS) erstellt wurden. Weiterlesen

Das Zeitalter des Prekariates

Julia Hofmann, 3. Dezember 2015

Hofmann_foto_NEUModerne Arbeitsverhältnisse lassen sich im 21. Jahrhundert durch eine Zunahme an sozialer Unsicherheit und prekären Beschäftigungsverhältnissen charakterisieren. Dass daraus auch eine neue soziale Klasse, jene des Prekariates, entstanden ist und welche Auswirkungen diese neue globale Klassenstruktur auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt hat, zeigt Guy Standing, Professor für Entwicklungsstudien, in seinen – unlängst in Österreich vorgestellten – Büchern.

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Spielen soziale Klassen eine Rolle bei der Vermögensbildung?

Hilde Weiss und Julia Hofmann, 22. April 2015

hofmanFoto WeissGibt es überhaupt noch soziale Klassen oder doch nur Milieus und Lebensstile? Gerade am Beispiel der Vermögen in Österreich sind Klassenlagen deutlich erkennbar. In unserem Artikel arbeiten wir mit den österreichischen HFCS-Daten und analysieren die Ungleichheitsstrukturen in der Bevölkerung. Zwar finden sich in den Klassenlagen teilweise fließende Übergänge zwischen den niedrigeren, mittleren und oberen Segmenten, gleichzeitig treten jedoch markante Grenzen zwischen den einzelnen Klassenlagen hervor – eine breite Mittelschicht wie bei den Einkommen lässt sich bei den Vermögen nicht finden. Weiterlesen