Archiv des Autors: Bettina Csoka

Bettina Csoka

Über Bettina Csoka

Referentin für den Bereich Verteilungspolitik (Einkommen, Vermögen und Arbeitszeit) in der Abteilung Wirtschafts-, Sozial- und Gesellschaftspolitik der AK Oberösterreich.

Unter dem Deckmantel der Flexibilisierung

Bettina Csoka, 28.10.2013

Bettina Csoka_web_kleinIm Zuge der aktuellen Kollektivvertragsverhandlungen geraten Wirtschaftsseite und Gewerkschaften neben dem Ausmaß der Lohn- und Gehaltserhöhung auch bezüglich Arbeitszeitregelungen in Konflikt. Mehr als 700.000 ArbeitnehmerInnen erbringen regelmäßig Über- bzw. Mehrarbeitsstunden. Ein Viertel dieser Arbeitsleistung bleibt unbezahlt. Das von Wirtschaftsseite unter dem Deckmantel der Flexibilität geforderte „Zeitkonto“ in der Metallindustrie würde die ArbeitnehmerInnen noch mehr unter Druck setzen und ihnen mehr als 600 Euro im Jahr kosten. Weiterlesen

Equal Pay Day 8. Oktober – um ein Viertel weniger

Bettina Csoka, 8. Oktober 2013

Bettina Csoka_web_kleinAm 8. Oktober 2013 hat ein männlicher Vollzeit-Arbeitnehmer in Österreich im Durchschnitt bereits jenes Arbeitseinkommen erreicht, wofür eine weibliche Vollzeitbeschäftigte im Schnitt noch bis Jahresende arbeiten muss. Dieses Datum markiert den sogenannten „Equal Pay Day“, der den prozentuellen Einkommensunterschied zwischen den Geschlechtern von rund 23 Prozent auf den Kalender 2013 umlegt. Gemessen in Zeit macht der Einkommensnachteil von Frauen also etwa drei Monate oder ein Jahresquartal aus. Weiterlesen

Verschleierung der Vermögensungleichheit – Aufklärung wirkt

Bettina Csoka, 27. Juni 2013

Bettina Csoka_web_kleinDie Ungleichverteilung des Privatvermögens ist hoch. Das belegen zahlreiche Erhebungen und Reichtumsberichte. Je mehr sich der Verteilungsnebel lichtet, umso deutlicher scheitern interessengeleitete Verblendungsversuche. Vermögenssteuern für Reiche stoßen auf hohe Zustimmung. Weiterlesen

Europäische Solidarität für eine faire Verteilung in Europa

Bettina Csoka, Judith Vorbach, 30. April 2013

vorbach_klcsoka_mai2012Angesichts des auf EU-Ebene erzwungenen Spar- und Kürzungskurses und autoritärer Eingriffe in den Lohnfindungsprozess stellt sich dringend die Frage der Solidarität unter den europäischen ArbeitnehmerInnen. Schließlich haben sie alle Interesse an einem (wirtschafts-)politischen Kurswechsel in Richtung einer deutlich stärkeren Berücksichtigung gesamtwirtschaftlicher und sozialer Ziele. Weiterlesen